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Erfahrungen in oder mit Mineralien und Fossilien Vereinen

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Goldschnecke:
Hallo Moni.

Wohne zwar etwas südlich von Berlin, würde aber gerne in eurem Verein mitmachen. ;)

Gruß Sascha.

Moni:
Hallo Wolfi,

das habe ich vor 2 Tagen auch rausbekommen und mal vorsichtigen Kontakt aufgenommen.

An alle Berliner: Man trifft sich dort jeden 2. Montag im Monat ab 18 Uhr im Berg- und Hütten-Gebäude, Raum 262 ??? (muß nachschauen)  der TU Berlin.
Ich werde den nächsten Treff mal hingehen und sehen was sich so ergibt.

Wolfi danke für Dein Angebot --- ich war diesmal schneller  ;D  ;D

Liebe Sonntagsgrüße von Moni

Steinjäger:
Hallo zusammen!

Ich bin seit der Gründung des Vereins vor ca. 10 Jahren Mitglied bei den Herborner Mineralienfreunden e.V. und habe ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Der Verein trifft sich einmal im Monat, es werden Vorträge zu verschiedenen mineralogischen Themen, Bestimmungshilfe, Exkursionen, etc. angeboten. Aus dem Erlös verschiedener Veranstaltungen wurden vereinseigene Geräte die allen Mitgliedern zur Verfügung stehen angeschafft, so z.B. Stereomikroskop, Ultraschallreiniger, Kaltlichtleuchte, Beamer, etc. Seit einigen Jahren wird eine Mineralienbörse und ein Tauschtag veranstaltet die beide sehr gut besucht werden. Es werden speziell für Kinder und Jugendliche Exkursionen angeboten. Gäste sind jederzeit willkommen.
Zum Thema "geheime" Fundstellen/fehlende Auskunftsbereitschaft zu Fundstellen kann ich aus eigener Erfahrung als aktiver Sammler sagen daß es in bestimmten Fällen erforderlich ist eine oft mit viel Arbeit und Mühe eingerichtete Fundstelle erst im kleinen Team zu bearbeiten bevor diese für ein breiteres Publikum "freigegeben" wird. Das bedeutet aber keinesfalls daß andere Sammler/Gäste nicht mit Fundstellentips unterstützt werden. Ich denke daß jeder aktive Sammler sich einem Verein in seiner Nähe anschließen sollte da es aus meiner Erfahrung heraus nur Vorteile hat. 

Bernd G:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=1627.msg61103#msg61103

soviel zu dem verein in bad nauheim.

Micha:
Das mit den Vereinen ist so eine Sache...

Ich bin selber Mitglied in einem bergbaunahen Verein und kenne (aus einiger Distanz) andere Vereine, die sich auch montanhistorischen Denkmalen widmen. Überall gleichen sich die Bilder. Zunächst gilt das Parety-System: 20% der Mitglieder bewältigen 80% der Vereinsarbeit, während 80% der Mitglieder 20% Arbeit beitragen, aber alle gleichermaßen nutznießen möchten. Klar, dass die "Macher" den Ton angeben und deshalb mancher "Mitläufer" enttäuscht wird. Das kann sich auswachsen zur regelrechten Leibeigenschaft des Vereins gegenüber ein oder zwei Vorständen...
Während in solchen Schaubergwerksvereinen Arbeit und Brot für so ziemlich alle da wäre, siehts natürlich mit dem Sammeln schon schwieriger aus. Jeder soll doch mal die ihm bekannten Fundstellen Revue passieren lassen und sich vorstellen, mit 15 Sammlern dort aufzulaufen. Man vergleiche Zustand "Davor" mit Zustand "Danach". Ich rede dabei bewusst nicht vom Durchwühlen ala RaffzahnWahni. Und jetzt treffe jeder die Entscheidung, was ein Verein leisten kann.

Hinzu kommt ja noch erschwerend, dass wir als Hobbiisten allesamt Individualisten sind. Jedem Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

Will sagen: Ein hohes Lied den Vereinen, die diese Gratwanderung schaffen und viele Mitglieder zufrieden stellen. Ich gönns jedem. Aber leider bringt die Natur der Sache auch viele schwarze Schafe hervor. Ich halte daher dieses Forum als "lose Interessenvereinigung" durchaus für tauglich, Informationen auszutauschen, gemeinsam sammeln zu gehen. Und zwar alles in dem Rahmen, wie jeder selbst mit tut. Wer sich nicht meldet, kann nicht mitgenommen werden.
Ende im Gelände.

Micha

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