Hallo zusammen
In einem Fall, dass verwachsene Uranglimmer vorliegen, sollten alle Methoden Schwierigkeiten haben, oder? Dann wird es eh schwierig mit der Zuordnung...
In Geipel 2000 sind in Abb. 2 und 3 Spektren von Heinrichtit und Novacekit bzw. den Meta-Formen dargestellt. Die Spektren von (Meta-) Heinrichtit und (Meta-)Novacekit unterscheiden sich leicht ... naja... etwas.
Heinrichit 495nm, 506 nm, 528nm, 551nm, 578nm, 605nm
Novacekit 486 nm 503nm,523m, 547nm, 573nm, 602nm
Metaheinrichit 492nm, 506nm, 528nm, 551nm, 576nm, 605nm
Metanovacekit 492nm, 504 nm, 527nm, 550nm, 576nm,608nm
Ob das zuverlässig messbar sein wird, weiss ich noch nicht. Visuell ist die Fluoreszenzfarbe sicher nicht unterscheidbar.
Generell habe ich mehrfach in der Literatur den Hinweis gefunden, dass Uranyl- Phosphate / Arsenate schwer spektroskopisch zu unterscheiden sind. Für die Leute, die z.B. Atomülldeponien überwachen, ist das durchaus ein Thema, da kann man sicher noch mehr Literatur finden.
Gruss, Martin
Geipel, G., Bernhard, G., Rutsch, M., Brendler, V., & Nitsche, H. (2000). Spectroscopic properties of uranium (VI) minerals studied by time-resolved laser-induced fluorescence spectroscopy (TRLFS). Radiochimica Acta, 88(9-11), 757-762.