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Autor Thema: Fundortfrage Calcitstufe  (Gelesen 1704 mal)

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Offline Günter Blaß

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Fundortfrage Calcitstufe
« am: 04 Jan 18, 12:30 »
Hallo Sammlerfreunde,
bedingt durch Krankheit arbeite ich momentan alte Funde auf.
Dabei musste ich feststellen, dass an einer Calcitstufe durch Umwelteinfluss (Regen) der Sammlungszettel nicht mehr lesbar ist.
Es handelt sich um eine 12 x 8 cm große Stufe mit einer Druse in der bis 1 cm große kanonenspatartige Calcit xx ausgebildet sind. Das Matrixgestein ist feinkörnig, dicht von rötlicher Farbe (Hämatit?) (siehe nicht optimales Foto). In verdünnter Salzsäure (5%ig) CO2-Freisetzung, d.h. evtl. verkittet durch feinstverteilten Calcit?
Solche Stufen wurden in den 1980iger Jahren häufiger auf Börsen angeboten.
Bin für jeden Hinweis dankbar.
MfG und Glück Auf
Günter Blaß

Offline Detlef

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Re: Fundortfrage Calcitstufe
« Antwort #1 am: 04 Jan 18, 14:40 »
Hallo Günther,
die Stufe erinnert an Material aus dem Flechtinger Höhenzug. Der Steinbruch Bebertal brachte solche Stufen hervor. Ebenfalls waren aus dem Nachbarbruch Bodendorf Calzitstufen mit schönen Kanonenspäten bis Anfang der 90ziger Jahre häufig.
Ich kann mich aber nicht entsinnen, daß diese noch zu DDR Zeiten angeboten wurden.
Gruß Frank-Detlef Paul

Offline skibbo

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Re: Fundortfrage Calcitstufe
« Antwort #2 am: 04 Jan 18, 15:46 »
Hallo Günter,

würdest du die Matrix als sedimentärer oder vulkanischer Natur deuten?

Grüße,
Stefan

Offline Günter Blaß

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Re: Fundortfrage Calcitstufe
« Antwort #3 am: 04 Jan 18, 16:11 »
Hallo Frank-Detlef und Stefan,

erstmal vielen Dank für die Rückmeldungen!

Frank-Detlef: Werde mir die Literatur ansehen: Jakob, G. & Witzke, T. (1996). Mineral-Vorkommen in Vulkaniten der Flechtinger Scholle. Min.-Welt, Jg.7, Nr.1, S.15-19.
Stefan: sieht mir mehr nach Sediment aus. Das Matrixgestein enthält feinverteilt deutliche Anteile Calcit.

LG
Günter

Offline Kluftknacker

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Re: Fundortfrage Calcitstufe
« Antwort #4 am: 04 Jan 18, 17:32 »
die Stufe erinnert an Material aus dem Flechtinger Höhenzug. Der Steinbruch Bebertal brachte solche Stufen hervor. Ebenfalls waren aus dem Nachbarbruch Bodendorf Calzitstufen mit schönen Kanonenspäten bis Anfang der 90ziger Jahre häufig.

ja, das war auch mein erster Gedanke, obwohl das Muttergestein etwas zu hell, ausgebleicht erscheint

Offline Günter Blaß

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Re: Fundortfrage Calcitstufe
« Antwort #5 am: 04 Jan 18, 19:13 »
Hallo Peter,
 das Foto gibt die Farbe des Muttergesteins nicht genau wieder. In Wirklichkeit geht die Farbe mehr ins Rötliche.
Gruß Günter

Offline wilbi

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Re: Fundortfrage Calcitstufe
« Antwort #6 am: 04 Jan 18, 20:08 »
Hallo,
die Farbe der Matrix erinnert mich aber auch an Buntsandstein.
Gruß willi

 

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