Vielen Dank für eure Antworten,
Aus sehr sehr dummen Umständen gibt es leider keine Rückstellprobe mehr und neue kann auch nicht mehr genommen werden. (Aus dem Mittellandkanal aus Versuchskästen, die eigens mit einem Kran rausgezogen wurden)
Meine Betreuerin meinte auch, dass die Ergebnisse zu fehlerbehaftet seien durch den Siebverlust, auch wenn man die einzelnen trocken gesiebten Fraktionen wieder zusammenführe. Das innerhalb der Agglomerate die Feinfraktion gebunden sein kann, is natürlich noch ein weiterer Punkt.
Ich selbst bin auch der Meinung, dass beim Berechnen der Krümmungszahl C_u kleinste Abweichungen des Wertes d10 das Intervall der Klassifizierung zu weit verschoben würde, so dass andere (falsche) Ergebnisse gemacht werden.
Mit anderen Anätzen meinte ich, ob es noch Möglichkeiten gäbe mit den vorhandenen Ergebnissen zumindest wissenschaftlich verwertbare Aussagen zu treffen?
Die anderen Methoden zur Bestimmung der Feinfraktion klingen sehr spannend, aber ich bin leider an die vorhandene Methodik meines Institutes gebunden, die nur Mittel zum Durchführen einer Schlämmanalyse haben, obwohl es bestimmt andere Institute gäbe, die geeignetere und bessere Gerätschaft habe.
Gruß,
aelmoe