Hallo Christian
Es fällt mir schwer, deinem Statement zu folgen, gebe aber zu, dass es extrem aride Gebiete mit vorherrschender Winderosion, wie z.B. die Atacama-Wüste geben kann, wo Anhydrit oberflächlich exponiert ist.
In meiner Region gibt es große Anhydritvorkommen, die auch im Abbau stehen/standen. Diese sind jedoch ALLE mit einer Gipskuppel bedeckt.
Wie man am Beispiel von Staufen sieht, wird Anhydrit extrem schnell (geologisch gesehen praktisch augenblicklich) in Gips umgewandelt, wenn Wasser zugegen ist. Kannst du ein Beispiel nennen, welche Anhydritvorkommen in Erosionszonen du meinst?
Zur konkreten Stufe. Zum einen sind zweifelsfrei gut ausgebildete Gipskristalle zu erkennen, deren Bildung Wasser voraussetzt und zum anderen glaube ich auch randliche Lösungserscheinungen zu erkennen, was wiederum Wasser erfordert. Ich kann mir darum nicht vorstellen, dass die Kugeln aus unveränderten Anhydrit-Relikten NEBEN Gipskristallen bestehen. Sehr wohl dagegen aus dichtem Gips (Alabaster).
Anhydrit ist mit einer Härte von 3-3,5 angegeben. Damit ist er etwa so hart wie Calcit und mit dem Fingernagel nicht ritzbar. Allerdings kann er eine weichere Rinde (aus Gips) besitzen.
Thomas