Vermischtes / Miscellaneous / Varios > Wettbewerbe / Contests
Wettbewerb bester Eigenfund 2017
rudi_strolz:
Hallo zusammen,
2017 habe ich mich überwiegend in der näheren Umgebung rumgetrieben, dabei vor allem das Mechernicher Revier erkundet und einige neue interessante Stellen entdeckt. An einer von diesen kam mein persönlicher Fund des Jahres zum Vorschein. Cerussit und Pseudomorphosen von Limonit nach wahrscheinlich Siderit auf Galenit. Stufengröße: 11,5 x 9 x 4,5 cm. Funddatum: 9. September 2017.
Glück auf 2018!
Rübezahl:
Hallo zusammen,
Mein Bester Eigenfund gelang mir im Mai 2017 auf der Insel Thassos in Griechenland.
Angeregt von einem Lapis Artikel im Heft April 2017 und der guten Aussicht auf schöne Funde auf der Insel war die Vorfreude riesig.
Nachdem ich in Griechenland angekommen war ging es am nächsten Tag auch schon los.
Die Temperaturen waren so um die 25°C was ich als sehr angenehm empfand.
Ziel meiner Wanderungen war das Trikorfu-Gebirge im Osten der Insel dort hoffte ich einige alpinotypische Klüfte zu finden.
Da ich mir im vorraus eine Karte besorgt hatte wo einige Wanderrouten eingezeichnet waren hatte ich mir vorgenommen die einzelnen Wanderrundwege innerhalb 1 Woche abzulaufen.
Leider waren für das Trikorfu-Gebirge im Osten der Insel nicht sehr viele Wanderwege eingezeichnet und weiterhin musste ich auch einige Wanderungen abbrechen da auf der Hälfte der Route plötzlich die Wegmakierungen nicht mehr aufzufinden waren.
Auf ein Querfeldein Abenteuer wollte ich mich nicht einlassen da ich mich in der Gegend nicht auskannte und das Gelände doch stellenweise sehr Steil ansteigt und sehr dicht bewachsen ist.
Oft stieß ich bei meinen Wanderungen auf große abgebrannte Waldflächen
welche im Jahr 2016 den Flammen zum Opfer gefallen waren.
Die freigewordenen Flächen habe ich intensiv abgesucht aber leider ohne Erfolg.
2 mal wurde ich bei meinen Touren von Gewittern mit darauffolgender Dusche überascht
welche gefühlt stundenlang dauerten und zwischen den Gebirgsmassiven der Insel festzuhängen schienen.
So vergingen die Tage ohne einen einzigen Fund und etwas Frustration begann sich einzustellen.
In meiner Herberge studierte ich den Lapis Artikel noch einmal genauer
und am letzten Tag meines Urlaubs beschloss ich an einer Stelle mit den Auto zu halten an der ich oft vorbeigefahren war.
Beim untersuchen der Fundstelle fielen mir schon einige Quarzgänge und diverse Anzeichen für Klüfte ins Auge.
Nach einigen Kletteraktionen stand ich dann auch schon vor meiner Kluft.
Unangetastet und ungeöffnet war dies meine erste Kluft in meinen Leben die noch keiner vor mir geöffnet hatte.
Die Freude war riesig und wurde noch größer als ich den Inhalt der Kluft ans Licht beförderte.
Gefunden habe ich hauptsächlich Bergkristall im Tessiner Habitus mit etwas Calcit und diversen Eisenverbindungen.
Mein herausragendes Fundstück war ein Bergkristall in Form eines "Wegweisers" mit den Maßen 6cmx6,5cm.
Gefunden im Mai 2017.
Dieser Urlaub wird mir immer im Gedächtnis bleiben und ich werde wieder dorthin reisen.
Auch werde ich die Blicke der Rezeptionsdamen im Hotel nicht vergessen als ich völlig verdreckt und schmutzig im Hotel ankam.
Beste Grüße
Markus
Aquamarin:
Hallo,
ich beteilige mich mit einem Disthen 13 x 6 cm von Eppenreuth bei Hof in Oberfranken.
Im März inspizierte ich ein Feld, welches bekannt ist für Eklogit mit Disthen.
Ich befand mich bereits auf dem Rückweg ohne Funde. So richtig Lust hatte ich keine mehr, kalt war es auch noch...ich schaute so rum und entdeckte ein plattiges, schmutziges Stück. Beim näheren Hinsehen sah ich dass es etwas blau war.
Nach dem Säubern kam dieser Disthen zum Vorschein.
Gruß und Glück auf
Birgit
User33:
Hallo liebes Forum,
Die Geschichte:
Inspiriert von einem Besuch der Mineraliensammlung des Universalmuseum Joanneum in Graz und den dort ausgestellten Rutilstufen vom Fundort Herzogberg/Modriach aus längst vergangene Zeiten, sowie einem ebenfalls 2017 erschienen Artikel zu selbiger Fundstelle in der Zeitschrift Mineralien Welt war klar, dort muss ich hin! Eigentlich hab ich mir keine Hoffnungen gemacht dort etwas zu finden, vielmehr wollte ich wenigstens mal diesen „legendären“ Rutilfundort gesehen haben oder zumindest das was davon übrig sein sollte. Nach einigen Nachforschungen konnte ich den FO lokalisieren und los ging es! Von meinem Wohnort aus sind es mit dem Auto ja auch nur etwa 45min., also was solls. Dort angekommen konnte ich zwar relativ einfach die kargen Überreste des ehemaligen Quarzbruchs finden und es war klar, die besten Zeiten sind hier vorüber ! Ich habe unzählige dort verstreute, bereits in den Boden gewachsene Quarzbrocken bearbeitet und dabei einen einzigen Beleg für die Existenz von Rutil gefunden der mir dann auch noch aus der Quarzmatrix gebrochen ist, und weg war er……..! Entsprechend motiviert hab ich mich dann zurück auf den Weg zum Auto gemacht wobei mir noch ein paar größere Quarzblöcke untergekommen sind welche teils Negativabdrücke von ausgefallenen Kristallen sowie Rutile in MM Größe gezeigt haben. Und BINGO – von der Unterseite eines der Blöcke konnte ich dann überglücklich meine eigene Rutilstufe herausarbeiten!
Auch wenn die Stufe objektiv betrachtet nichts besonderes ist, so ist es die Geschichte dahinter die ihn für mich zum Eigenfund 2017 macht!
Der Steckbrief:
Rutil in Quarzmatrix
Fundort Herzogberg/Modriach/Steiermark/Österreich
Stufengröße ca. 5x3cm
Funddatum Sommer 2017
Das Bild:
Sebastian:
Hallo, auch dieses Jahr möchte ich mitmachen.
Ich habe mich für diese Helvinstufe als besten Eigenfund entschieden.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln