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Olympus OM-D E-M5 II am Mikroskop

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carsten slotta:
Hallo Paul,

für mich ist das jammern auf hohem Niveau!  ;) Denke, keine Kamera kann so gut sein, wie das menschliche Auge / Hirn.

Sind die Bilder eigentlich irgendwie nachbearbeitet? Ich frage deshalb, weil sich meiner Erfahrung nach "diese gewisse Plastizität" erst nach dem Bearbeiten zeigt, die dem visuellen Eindruck im Mikroskop schon viel näher kommt als das Rohbild.

Grüße!

Paul W:
Danke für den Zuspruch,
ich wollte auch in keiner Weise jammern! Ich bin nur immer wieder baff, wie gut manche Bilder auf mindat oder gar gedruckt z. B. im Lapis sind und suche bei meiner Ausrüstung noch Verbesserungsmöglichkeiten, ohne mich aber in eine Materialschlacht wie z. B.  Stephan Wolfsried, dessen Einsatz ich sehr bewundere, begeben zu können, das Mikroskop war teuer genug (dafür fällt das Auto halt bald auseinander,  ;D, übersteht hoffentlich noch 2-3 TÜVs).
Ich stacke mit Helicon, fast immer Methode B, dabei meist R=8, S=2, und zwar direkt die JPGs der Kamera. Mit einer Bearbeitung der Einzelbilder vor dem Stacken hatte ich bisher keinen Erfolg, da könnte ich aber noch systematisch probieren. Das Helicon-Ergebnis ggf. mit der Retusche-Funktion in Helicon nachbearbeiten und dann speichern. In GIMP noch Tonwertkorrektur und leicht Schärfen (Plugin Smart sharpening redux oder LAB-Schärfen, sonst kommt zuviel Rauschen rein), dann Farbstiche entfernen und manchmal einzelne Bildfehler beseitigen.
Ist eine tolle neue Sicht auf die Sammlung, wenn man für ein Foto ein Stück genau anschauen und ausleuchten muss!

Viele Grüße,
Paul

Paul W:
Servus zusammen,
zwar ist dieses von mir begonnene Thema schon alt, aber über einen Sammlerfreund bin ich bzgl. Optik und Anpassung ans Binokular kürzlich gut beraten worden und konnte jetzt endlich meinen Kamerawechsel durchführen und möchte kurz darüber berichten.
Statt einer Olympus OMD EM5 Mark ii ist es jetzt eine EM1 Mark ii, die konnte ich günstig gebraucht bekommen. Alle von Edgar (Loparit) genannten Features kann auch die EM1 Mark ii, so dass die Steuerung problemlos ist.
Die Anpassung an den Ausgang des Zeiss-Binokulars geht tatsächlich mit optikfreiem Adapter, die Fokusebenen Okular und Kamerasensor stimmen perfekt überein. Der Sensor der Kamera wird gerade noch vollständig vom Zwischenbild überdeckt also keine Vignettierung.
Die Bildqualität der Kamera ist sehr gut, mit elektronischem Verschluss ist auch völlig lautloses und erschütterungsfreies Fotografieren möglich. Besonders positiv ist, dass es bei Reflexen nun viel weniger rosa Farbränder gibt, die kamen in der Canon EOS 550D von der Signalverarbeitung im Sensor und störten oft beim Stacken.
Ich arbeite mich allmählich ein und nun macht Fotografieren noch mehr Spaß.
Bis dann,
Paul

loparit:
Mit der EM1 Mark II hast du nichts falsch gemacht!
Lediglich die EM1 Mark III macht im HighResolution Modus nun auch RAW Bilder. Das kann die EM1 Mark II meines Wissens nicht.

Gruß
Edgar Müller -loparit-

Haubi:
Hallo miteinander,

die Olympus EM1 Mark II kann auch im RAW-Format arbeiten, habs gerade eben erst wieder gemacht...

Grüße von Haubi

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