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Fotos Nahbereich/Makroaufnahmen

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Andreas Schmid:
Ich kann es übrigens nicht nachvollziehen, dass einem ein so rauer Wind entgegenbläst wenn man versucht darauf hinzuweisen, dass Fotografie wesentlich mehr ist als die Ausrüstung. Eigentlich wollte ich Johannes davor bewahren frustriert zu sein wenn es trotz neuer Ausrüstung am Anfang nicht so richtig klappen will.
Ein guter Herd macht eben auch noch keinen guten Koch.


Harald Schillhammer:

--- Zitat von: Alcest am 30 Jan 18, 12:46 ---
--- Zitat von: Andreas Schmid am 30 Jan 18, 12:33 ---du siehst ja auch bei Sebastian und Harald

--- Ende Zitat ---

Bei mir ist das was anderes, Andi und ich sind nur in gewohnter Manier sehr offen zueinander - du solltest mal erleben wie wir uns auf Facebook einschenken (da würden manche hier die Ohren anlegen) - aber es ist halt immer wichtig zu wissen von wem es kommt :).
--- Ende Zitat ---

Harald Schillhammer:

--- Zitat von: Andreas Schmid am 30 Jan 18, 13:32 ---Ich kann es übrigens nicht nachvollziehen, dass einem ein so rauer Wind entgegenbläst wenn man versucht darauf hinzuweisen, dass Fotografie wesentlich mehr ist als die Ausrüstung. Eigentlich wollte ich Johannes davor bewahren frustriert zu sein wenn es trotz neuer Ausrüstung am Anfang nicht so richtig klappen will.
Ein guter Herd macht eben auch noch keinen guten Koch.

--- Ende Zitat ---

Ich finde diese Warnung durchaus wichtig. Jede Ausrüstung bedarf einer Einarbeitungszeit (sogar als Fortgeschrittener), und je professioneller die Ausrüstung desto steiler normalerweise die Lernkurve. Und als Anfänger darf man nicht zu scheu sein auch blöde Fragen zu stellen, auch auf die Gefahr hin, dass sich der eine oder andere etwas im Ton vergreift (erlebt man in vielen Fotoforen).

Also, lieber OP, nur keine Scheu. Da muss man durch. Hier gibt es genügend fähige Fotografen die gerne helfen - eventuelle sarkastische Seitenhiebe einfach mit Humor nehmen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Alcest:
"Also werde oder bleib glücklich mit Handyfotos" und dann von mehr Sachlichkeit schwadronieren. Wie man dazu im Internet schreibt: lol!

Die Thematik, wie Teile deiner Aussagen ankommen, wird nicht nur für alle lesbar im Forum angesprochen. Nur so als Hinweis. Wenn du überzeugt bist, ich bin der einzige Teilnehmer hier, dem deine Posts bzgl. weniger versierter Fotografen mitunter sauer aufstoßen, dann lasse ich dir diesen Glauben.

BG
Jan

harzgeist:
Hallo Leute,

Kommt mal wieder runter :)
So ganz kann ich eure Aufregung nicht nachvollziehen. Irgendwie hat aber jeder recht.
Ein erfahrener Fotograf wird selbst mit einer Billigausrüstung noch halbwegs brauchbare Aufnahmen zu stande bringen, während ein schlechter auch mit der besten Hardware nichts auf die Reihe kriegt
Das Problem ist oft hinter oder auch vor der Kamera, weniger die Kamera selbst. Es gibt Stufen, die schlichtweg nicht fotogen sind und auch Leute, die nicht das "Auge" zum fotografieren haben.

Um auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen, nicht wissend, welche Ansprüche gestellt werden, welches Budget zur Verfügung steht, und in welchem Größenbereich sich die Objekte bewegen, möchte ich folgendes empfehlen:

Anschaffung eines Body einer spiegellosenSystemkamera
Dazu passende Objektive sind für diesen Zweck mit Rücksicht auf das Budget nicht unbedingt erforderlich.
Die Kamera muss fernauslösbar sein und sollte möglichst auch live-view am PC ermöglichen.

Einige (gebrauchte) Objektive in verschiedenen Brennweiten von älteren analogen Kameras. Diese stehen in der Qualität den neueren oft nichts nach oder sind diesen sogar überlegen. Zweckmäßigerweise sollte man beim Kauf darauf achten, dass möglichst alle Objektive mechanisch dem gleichen System angehören (z.B. 40 mm Gewinde).

Nun benötigt man lediglich noch einen Adapter, passend für den Kameratyp auf das System der Objektive, also z.B. von Bajonett auf 40 mm Gewinde. Das Angebot auf Amazon und Ebay ist reichlich. (10-20 €).

Damit könnte man schon loslegen. Weiterhin sind aber zu empfehlen

Ein Umkehrring (Adapter vom Filtergewinde zur Objektivaufnahme), um die Objektive in Retro-Stellung betreiben zu können.

Ein Satz Zwischenringe oder einen Balgenauszug.

Diese "Grundausstattung" kann bei Bedarf natürlich jederzeit um zusätzliche Spezialobjektive erweitert werden. Bei Verwendung von Mikroskopobjektiven muss/sollte man einen bestimmten Abstand (meist 160 mm) zum Sensor einhalten, bzw vor einem Teleobjektiv betreiben, wenn diese auf unendlich korrigiert sind. Dazu sind dann zusätzliche Adapter (step-up/step-down - Ringe) erforderich, die (meist) auch im Internet erhältlich sind.

Beleuchtung, Stativ, Stacking-Schlitten, X-Y-Tisch usw. sind weitere Erfordernisse, abhängig von Art und Größe der Stufe.

Mit einer normalen Touristenkamera aus dem unteren oder mittleren Preissegment lassen sich im allgemeinen keine guten Mineralfotos machen. Der Autofocus muss abschaltbar sein! Im Notfall leistet dann ein Handy mit einer entsprechenden App (z.B. OpenCamera) bessere Dienste. In Verbindung mit einem Stativ ist sogar bedingt (focus)Stacking möglich, ohne eine Abstandsänderung vornehmen zu müssen.

Thomas

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