Arbeitsmittel / Means for work > Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto
Fotos Nahbereich/Makroaufnahmen
guefz:
Wenn du bei Mikrofotos nicht gerade ein frei stehendes Kriställchen hast, ist der Hintergrund einfach der Rest der Stufe. Der ist vor dem Foto nicht beliebig konfigurierbar, nachher in der Bildbearbeitung natürlich schon...
Günter
Andreas Schmid:
Sebastian Günter hat glaube ich zum Thema HG alles gesagt. Bez. Hardware kann ich dir nur bedingt recht geben. Mehr Stabilität-ja. Bessere Optik und Kamera-definitiv nein. Eine Optik mit stärkerer Vergrößerung, Mikroobjektiv, bedeutet nicht unbedingt ein mehr an technischem (Konstruktion) oder finanziellem Aufwand gegenüber einem Makro. Gute Makroobjektive kosten von 900.- - 5000.- Da bist du bei Mikroobjektiven schon voll dabei. Und wenn wir in das preisliche Spitzenfeld vordringen ist bei beiden nach oben noch viel Luft. Und ja ein Minimum an Ausrüstung muss vorhanden sein. Aufnahmen mit Handys oder Billigkameras sind einfach niemals gut. Und hier meine ich die Qualität wie DOF, HG Rauschen........Aber das ist letztlich alles egal wenn das Auge und Händchen des Fotografen nicht mitspielt. Ausrüstungen um 20.000 oder 50.000.- machen noch kein gutes Bild wenn der Fotograf es nicht zulässt. Und perfekte Fotos ohne HG Rauschen etc. die nichts Brauchbares darstellen sind wertlos. In meinen Augen wird zu sehr über Hardware diskutiert und zu wenig über Beleuchtung, Motivauswahl, Plastizität, Kreativität und nicht zuletzt Nachbearbeitung.
BG
Andreas
Andreas Schmid:
Nachsatz
Wenn ich von Beleuchtung spreche meine ich nicht die Auswahl der Beleuchtungskörper sondern deren Positionierung und die Ausleuchtung des Motivs. Die unterschiedlichen Helligkeiten die Plastizität hervorbringen. Das Spiel mit Schatten und Licht um besonders schöne Stellen hervorzuheben oder auch einmal das Durchlicht das die oft unsichtbaren Seiten von Kristallen ins "rechte" Licht rückt. USW. USW.......Denn diese Aspekte unterscheiden gute von schlechten Bildern.
Sebastian:
Ohne Hardware kein Bild. Danach kann man über den Rest reden. Einige der Argumente kann ich nicht nachvollziehen, aber da das hier nicht Thema ist, lasse ich sie mal unkommentiert stehen. Ich denke das die Frage was fotografiert werden soll, entscheidend ist was gebraucht wird. Deshalb sollte sich der Threadersteller dazu nochmal äußern. Die Argumentation von Andreas ist hier einfach nicht hilfreich, zerreißt alles. Aber ich gebe dir in einem ganz sicher Recht:
Mit der teuersten Kamera kann man ganz einfach schlechte Bilder machen.
Deshalb bitte erstmal klären was und wie mit welchem Ziel fotografiert werden soll.
Beste Grüße,
Sebastian
Alcest:
--- Zitat von: Andreas Schmid am 30 Jan 18, 08:59 ---Aufnahmen mit Handys oder Billigkameras sind einfach niemals gut.
--- Ende Zitat ---
Ganz großer Quatsch. Auch "Billiggeräte" zeigen, wie die Stufe in der Vitrine aussieht und man sieht, was man sehen soll. Wettbewerbe gewinnt man damit nicht aber für die Dokumentation im Internet reichen solche Gerätschaften im Bereich von Bildbreiten über 3 cm allemal. Oder findest du alle meine Bilder unbrauchbar und schlecht? Bei 2 mm Bildbreite ist das eine andere Sache aber du hast ja alle Aufnahmen über einen Kamm geschert.
Deine Fotos in allen Ehren aber die Arroganz bezüglich dieser muss nicht sein. Ich sehe mir die Sachen mit Durchlicht gern an aber das ist nicht die Realität, wie die Stufen in der Hand oder in der Vitrine mit einer Leuchtdiode am Vitrinenoberteil aussehen und ich würde Stufen aufgrund solcher Bilder (wenn es keine Bilder mit Standardbeleuchtung gibt) auch niemals kaufen. Es gibt genügend Leute, die das anders sehen und dennoch hunderte € in die Hand nehmen.
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