Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Halde 235 Antonsthal
harzgeist:
Wenn es nur um die Unterscheidung Fluorit/Apatit geht, sollte scharfes Hinsehen (auf die Originalstufe, nicht auf das Foto) schon ausreichen. Ein Haldenfund sollte eigentlich von sich aus schon genügend "Macken" aufweisen, wo sich die Spaltbarkeit beobachten lässt, anhand derer sich Fluorit und Apatit eindeutig unterscheiden lassen.
pseudonym:
--- Zitat von: Alcest am 17 May 18, 22:36 ---Eine Spitzenidee. Es scheitert hier schon an einer vernünftigen Härtebestimmung aber er soll den vollbringen. Handschuhen und Schutzbrille im Labor macht.
Ich hole schon einmal das Popcorn.
Am besten wir richten für Fälle wie diesen einen Analytikspendenfond für besonders wertvolle Diskussionen ein.
--- Ende Zitat ---
Wozu die Kochplatte ? Soweit ich weiß reicht da ne Menge von .... ,wenn man das dann in 5 oder 6 Litern Wasser abspült sollte das so verdünnt sein das da keine Gefahr mehr von ausgehen sollte es sei denn man wäre Homöopath... ;)
Deswegen die Warnung ,man sollte wissen was man wann , warum und wo tut ,dazu reichen winzigste Stoffmengen von denen dann auch eher keine Gefahr ausgeht ,das ganze dann im Wassereimer abspülen und ab zum Schadstoffmobil ...
Ne Spatelspitze (ich weiß das ist ne übliche Stoffmenge für Versuche .... ) würde ich dagegen schon als gefährlich für Amateure einschätzen ... guckt mal in alte Bücher über Analytik,Lötrohrprobierkunde u.ä. die Leute ham zumindest lang genug gelebt um ihre Bücher schreiben zu können .
Fabian99:
Hallo,
jetzt mal ehrlich: Apatit - Spaltbarkeit unvollkommen im Gegensatz zu Fluorit - Spaltbarkeit vollkommen nach dem Oktaeder.
Risse zeigen die Richtung... Bevor ich die Schwefelsäure aus dem Keller hole, schau ich mir die Stufe genauer an! Kubisch gegen hexagonal sollte auch zu erkennen sein.
LG
Alcest:
--- Zitat von: pseudonym am 18 May 18, 11:15 ---Wozu die Kochplatte ? Soweit ich weiß reicht da ne Menge von ca. 1 Kukikmillimeter CaF-Pulver und 1 Tropfen Säure das wird abgedeckt und stehen gelassen ,wenn man das dann in 5 oder 6 Litern Wasser abspült sollte das so verdünnt sein das da keine Gefahr mehr von ausgehen sollte es sei denn man wäre Homöopath... ;)
Deswegen die Warnung ,man sollte wissen was man wann , warum und wo tut ,dazu reichen winzigste Stoffmengen von denen dann auch eher keine Gefahr ausgeht ,das ganze dann im Wassereimer abspülen und ab zum Schadstoffmobil ...
Ne Spatelspitze (ich weiß das ist ne übliche Stoffmenge für Versuche .... ) würde ich dagegen schon als gefährlich für Amateure einschätzen ... guckt mal in alte Bücher über Analytik,Lötrohrprobierkunde u.ä. die Leute ham zumindest lang genug gelebt um ihre Bücher schreiben zu können .
--- Ende Zitat ---
Kochplatte: RGT-Regel, geht schneller und die entstehende HF ätzt das aufliegende Glasplättchen. Wenn man das stehen lässt, würde ich vermuten, ist nach der Reaktion keine HF mehr übrig. Mit den "Gerätschaften" wollte ich lediglich darauf hinweisen, dass man so etwas vernünftig macht und nicht mit Haushaltsware, weil es wer im Netz vorschlug.
"Spitzenidee" war Ironie. Solche Versuche haben bei totalen Chemie-Amateuren nämlich nix verloren, auch im kleinen Maßstab nicht. HF ist wirklich undankbares Zeug. "man sollte wissen was man wann , warum und wo tut" - ich unterstelle mal, dass nicht alle, die diesen Thread jetzt oder später verfolgen, dahingehend aufgeklärt sind. Wenn ein Spritzer konz. H2SO4 verspritzt wird, brennt es kurz und verheilt recht fix wieder (sofern es nicht ins Auge geht - aber wer mit sowas ohne Schutzbrille umgeht, ist sowieso ein Beweis für Darwins Theorien).
In alten Schulbüchern stehen auch Versuche mit KCN. Ohne Abzug. Würde ich dieses Argument mit einem Adjektiv bewerten wollen, würde es gegen die Netiquette des Forums verstoßen.
Zum Schadstoffmobil wird wohl noch nie ein Sammler seine Abfälle gebracht haben - das ist aber eine andere Geschichte.
Brutus:
Zur Härte hatte ich mich im ersten Beitrag schon geäussert, mittels Ritzprobe bin ich bei 5. Ist härter wie Fluorit, allerdings is das mit Messer geritzt. Was wohl auch eher dem Raten entspricht. Im direkten vergleich würd ichs als härter bewerten.
Fluoritttypische Spaltflächen sind keine zu sehen, und viele Macken sin da nicht.... Waren komplett im Gestein eingebettet die Kristalle, hab erst zuhause den "Deckel" entfernt wo dann die Kristalle zum vorschein kamen.
Für weitere Bestimmungsideen weiterhin zu haben.... Mit der Chemiematscherei könnt ich mich erst nachm Urlaub beschäftigen :)
Aber ich hab paar Fotos von den anderen fertig. Ums vornwegzunehmen :o Hier ist fremdeintrag zu 99% ausgeschlossen, war ein grosses Gangstück/mit Fels in ner frischen Abtragsschicht. Noch schmutzig und ist nur durch ne Quarzdruse am Rand aufgefallen. Die eigentliche Überraschung kam erst beim Formatieren zu Tage. Der Fund liegt etwa zwei Jahre zurück.
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