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Nebendiskussion: Selbstbau Stackingsteuerung zur digitalen Mehrebenenfotografie

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Stefan:
Technisch sollte es möglich sein RAW Dateien zu stacken. Die Aussage eines konkurierenden Herstellers lass ich mal so stehen.

Soweit ich das sehe werden die RAW Dateien in DNG einem universellen RAW-Format konvertiert und dann das Ergebnis auch als DNG gespeichert. Dies deckt sich mit den besseren Möglichkeiten der späteren Entwicklung (mehr Blendenstufen etc.). Wie es genau funktioniert entzieht sich meiner Kenntnis, das Ergbenis und die größere Entwicklungsmöglichkeiten sind dagegen nachweisbar.

Grüße Stefan

Nachtrag hier steht alles dazu:
https://www.heliconsoft.com/raw-in-dng-out/

Deutsche Übersetzung...


--- Zitat ---Helicon Focus Pro hat jetzt eine weitere wirklich wertvolle Funktion - es kann Rohdaten in ihrem nativen Farbraum verarbeiten. Das bedeutet, dass die Farbbalance und das Highlight-Clipping - die zerstörerischsten Operationen der gesamten Nachbearbeitung/Rohstoffentwicklung - nun nach Abschluss der Fokussierung durchgeführt werden können. Mehr noch - Sie können sogar das Stapelergebnis retuschieren, ohne es tatsächlich zu entwickeln! Wie ist das alles möglich? Fangen wir von vorne an.

Um alle Vorteile dieses neuen Verarbeitungsmodus zu verstehen, haben wir einen vereinfachten Überblick über den Algorithmus des Entwicklungsprozesses. Rohbilddateien enthalten Daten vom Sensor, die nur minimale Änderungen erfahren haben. Bei der Entwicklung von Rohbildern durchlaufen die Daten auf dem Weg von der Rohdatei in das gewählte Format eine Reihe von Verarbeitungsschritten. Auf jeder Stufe kann ein Teil der Bilddaten verloren gehen. Sobald alle Phasen der Rohentwicklung abgeschlossen sind, können Sie nicht mehr zum Weißabgleich zurückkehren oder das Ausblenden von Highlights rückgängig machen. Mit einer neuen Funktion von Helicon Focus sieht die Dateiverarbeitung anders aus. Vergleichen wir die Strukturen der Verarbeitungsalgorithmen, um den Unterschied deutlicher zu machen:

... Bild ... siehe Link ...

Mit diesem neuen Modus übernimmt Helicon Focus den größten Teil der Rohentwicklung'on the fly', nur um die Bilder für Sie auf dem Bildschirm darzustellen. Jedes Mal, wenn Sie das Bild schwenken oder zoomen, nimmt das Programm Rohdaten und wendet alle Rohdaten an. Das Image-Update ist etwas langsamer, aber das darunter liegende Rohbild bleibt immer absolut intakt! Auch wenn Sie in Helicon Focus Retuschierpinsel verwenden, kopiert das Programm die Rohdaten hin und her und zeigt Ihnen das Ergebnis mit Nachbearbeitungsoperationen auf dem Bildschirm an.

Nach dem Stapeln von Quellbildern, nach dem Fixieren von Artefakten mit Retuschierwerkzeugen, auch nach dem Hinzufügen von Text und Skalierung haben Sie immer noch ein Rohbild als Ausgabe/Ergebnis. Sie können es als DNG-Datei speichern, wenn Sie das Ergebnis in Ihrer bevorzugten RAW-Engine wie Adobe Camera RAW oder UFRAW usw. nachbearbeiten möchten. Oder Sie können das Ergebnis als JPEG oder TIFF speichern und erhalten das gleiche Bild, das Sie im Programm sehen.

Sie können nach dem Unterschied zwischen der Original-Rohdatei und der Ausgabe-DNG-Datei fragen. Nun, die Struktur der Dateien ist in der Tat etwas anders. Um Quellbilder auszurichten, muss Helicon Focus Bilder skalieren, verschieben und manchmal auch drehen. Dazu sollten Quellbilder von den ursprünglichen Sensor-Rohdaten in so genannte interpolierte RGB-Bilder konvertiert werden. Dieser Vorgang wird auch als Demosaicing oder Debayering bezeichnet. Es gibt viele Demosaicing-Algorithmen, einige von ihnen arbeiten besser mit der Erhaltung von Details, die anderen sind besser mit farbigen Mustern umgehen. Helicon Focus verwendet den Adobe DNG Converter zum Demosaik von Rohbildern, der die gleiche Engine wie das Adobe Camera RAW-Modul verwendet.

Was bringt es, den Raw-in-DNG-Out-Modus zu verwenden? Wenn Sie das Ergebnis als DNG-Datei speichern, können Sie die eigentliche Rohentwicklung an das Ende Ihres Workflows verschieben. Sie können Bilder stapeln und erst dann entscheiden, welcher Weißabgleich gewählt werden soll und ob die Highlights beschnitten werden sollen oder nicht.

Was sind die anderen wichtigen Dinge, die man über den Raw-in-DNG-out-Modus wissen sollte? Bitte beachten Sie, dass lineare DNG-Dateien groß sind, etwa so groß wie 16 Bit pro Kanal TIFF-Dateien. Wenn Sie hunderte von Bildern haben, könnte dies ein wichtiger Faktor sein. Sie sollten auch bedenken, dass DNG eigentlich eine Rohdatei ist, wenn Sie sie also in ein paar Jahren oder in einer anderen Roh-Engine öffnen, können Sie ein etwas anderes Ergebnis erhalten, da sich der Roh-Engine-Algorithmus mit der Zeit ändert. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind und es genau so behalten wollen, empfehlen wir Ihnen, es in TIFF oder JPEG zu speichern.


--- Ende Zitat ---

Fazit: Es sind RAW-Dateien und bleiben RAW-Dateien

Sebastian:
Ganz so einfach würde ich das nicht hinstellen.
Aber ich würde mich nicht anmaßen wollen hier eine Diskussion führen zu wollen.
http://www.photomacrography.net/forum/viewtopic.php?t=27012&highlight=zerene+dng+output
So wie ich das verstehe ist der beste und genauso lange verlaufende Prozess, RAWs nach Wunsch verlustfrei zu entwickeln und dann als 16 Bit tiff stacken.
Gruß Sebastian

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