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Edelstein bestimmen Eigenschaften bestimmen

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harzgeist:
Fabian hat recht, auf dem Bild ist leider nix zu sehn  :-\

Deshalb nur paar allgemeine Hinweise. Wie ich das verstanden habe, weißt da gar nicht mal welche Steine du genau hast. Davon hängt aber wesentlich der Erfolg und die Art der Behandlung ab. Steine mit guter Spaltbarkeit sind für Anfänger weniger gut geeignet: Calcit, Fluorit, Feldspat, Sphalerit. Die neigen zum Ausbrechen entlang der Spaltbarkeit. Hier muss die Abstufung der Körnungen feiner erfolgen. Auch ist dann oft Arbeiten mit gebundenem Korn günstiger. Liegen gleichzeitig unterschiedliche Härten vor, ist der Schwierigkeitsgrad auch höher. Die 'Königsdisziplin' ist das Schleifen von Achaten mit Calcitfüllung. Hier kommt die Spaltbarkeit noch erschwerend hinzu.

Wegen der Kratzer ist es extrem wichtig, dass keine groben Körner auf die feineren Scheiben verschleppt werden. Also 'wie im Operationssal' arbeiten!  Bei mehreren Stücken an besten erst alle mit dem einen Arbeitsgang abarbeiten, bevor man ALLES peinlist genau reinigt und den nächsten Arbeitsgang beginnt.

Wenn der Stein zu heiß wird, kann es zu Trübungen, und Ausplatzungen kommen (Opal ist besonders anfällig) oder der Stein auch ganz durchreißen (Fluorit aber auch Quarz). Achat/Chalcedon ist in dieser Beziehung recht gutmütig und auch sonst gut für Anfänger geeignet.

Ich hoffe die allgemmeinen Tips waren etwas hilfreich, auch wenn vieles schon gesagt war. Ansonsten hilft nur Probieren und wie immer gilt "Übung macht den Meister"

Thomas

Harzsammler:

--- Zitat von: Talha am 31 Jul 18, 13:23 ---Hiee nochmal eine andere Perspektive vom Bergkristall von heute.
Wieso entstehen diese Kratzer/Schlieren?

--- Ende Zitat ---
...weil eine Flex zum Schleifen ungeeignet ist.
Die läuft viel zu schnell und entweder "verbrennt" der Stein oder der Schleifkörper. Das gibt dann diese Schlieren.

harzgeist:
Sorry, das mit der Flex hatte ich überlesen. Michael hat natürlich recht. Drehzahl vieeel zu hoch und wahrscheinlich trocken => keine Kühlung.
Es gibt auch Geräte für Nasschliff, damit kenne ich mich aber nicht aus. Wenn die Drehzahl nicht zu hoch ist, könnte das eventuell(!) gehen. Stelle ich mir aber schwierig vom Handling vor.  ::)
 
Thomas

Talha:
Viel hilfreiches, danke euch allen.
Ja, die Flex hab ich vorerst gewählt, weil ich sie auch anderweitig nutzen kann. Sie ist regulierbar, ich nutze sie natürlich auf Minimalstufe, glaub 2500 oder 3000u/min sind das.
Kann echt sein, dass es mit der Sauberkeit zutun hat. Jedes mal als ich mit den Ergebnissen unzufrieden war, hab ich eigentlich auf die Schnelle gearbeitet. Ich werde das alles berücksichtigen und mit Vorsicht weiter arbeiten. Ich hatte geplant als Nächstes mich an Amethyst zu wagen, aber ich denke vorher überarbeite ich nochmal mein Setup ein wenig.

steinfroilein:
Ja, das hat in der Tat auch was mit der Sauberkeit zu tun. Nach jedem Scheibenwechsel bzw. nach jedem Körnerwechsel muß der Stein gründlich abgewaschen werden, um die Schleifstaubreste zu entfernen.

Hopplahopp-Arbeiten gibt Hopplahopp-Steine.

Eine Flex für den Anfang um zu sehen, ob einem das Hobby Spaß macht ist das Eine, sich bei tatsächlichem Interesse und um gute Schleifergebnisse zu erzielen, eine Schleif-Grundausrüstung zuzulegen, eine Andere.

Nochmals: Wassersteine sind aus der Esoterikbranche sind eventuell vergleichbar mit Trommelsteinqualität was auch der Qualität für (einfache) Freeforms entspricht). Dann kennen Schleifer Rohware für Cabochonqualität und wer dann noch Feiner werden will besorgt sich Rohware in Facettiertqualität. Trommelsteinqualität ist nichts Schlechtes, aber spätestens bei durchsichtigen Materialien würde ich mit der Zeit auch auf besseres Material Wert legen.

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