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Taxonomiediskussion zu: Pecopteris unita
Fliegenklatsche:
Hallo,
ich versuche mal aufzuklären. Die Sache ist leider noch etwas komplizierter als ihr vielleicht denkt. :(
Die Notwendigkeit den "Mülleimer" Pecopteris zu bereinigen ist allen Bearbeitern klar. Das kann man mit den fertilen Organen in 3D und Kutikulen machen – oder auch mit einer Untergliederung in weitere Formgattungen. (beide Systematiken sind dann aber nicht identisch!)
Ein klassisches Beispiel ist Lobatopteris Wagner, 1959 - eine Formgattung die vor nunmehr fast 60 Jahren aus Pecopteris herausgelöst wurde. Schön das sie sich offenbar auch im Bau der fertilen Organe von anderen Pecopteriden unterscheidet, denn das macht sie "natürlicher" (siehe Barthel: Döhlenflora).
Die sterilen Fiederchen von "Pecopteris" unita weichen ebenfalls erheblich vom Bau "normaler" Pecopteridenfiederchen ab - sie können daher auch mit einer eigenen "Formgattung" benannt/beschrieben werden. Deshalb heisst unsere Pflanze heute, auch in Abdruck-Erhaltung, nicht mehr Pecopteris unita – sondern:
Diplazites unitus (Brongniart) Cleal (Das ist ihr offizieller und aktueller Name, wie er international (v.a. in Nordamerika) heute benutzt wird!)
Und es ist bei weitem keine neue Idee die Fiederchen mit der eigentümlichen Bogennervatur aus Pecopteris herauszunehmen und mit Diplazites zu bezeichnen. Es war ein Vorschlag von H.R. Göppert (1836)! (siehe Syst. Filicum Fossilium, S. 273 & 396).
(Göppert (1836) beschrieb unsere Pflanze unter dem Namen Diplazites emarginatus - aber natürlich hat der ältere Artname unita Brongniart Vorrang.)
Die "klassischen" Pecopteris mit den winzigen, linealen, starr angeordneten Fiederchen, mit einfachen oder einmal gegabelten Seitennerven heißen heute übrigens: Cyathocarpus.
Z. B: Cyathocarpus arborescens, C. oreopteridia ..etc
Wir haben die Anwendung dieser Nomenklatur im "Supplementum" (2015) aber abgelehnt:
"An einer botanisch orientierten Nomenklatur als fertil gut bekannte Scolecopteris-Farne ändert sich in Thüringen aus unserer Sicht nichts. Das neue nomenklatorische Schema von Cleal (2015) für pecopteridische Fiedern ist stärker an der paläontologischen Praxis bei reiner Abdruck-Erhaltung ausgerichtet und wird von uns nicht übernommen." (S. 8 )
Es würde ja nur eine (weitere!) Umbenennung ohne Erkenntnisgewinn bedeuten und bringt uns auch auf dem Weg zu einer "natürlichen" biologischen Systematik nicht voran.
Hilft Euch das weiter??
Also ich verschiebe und lösche hier nix. Das überlasse ich den Administratoren/Moderatoren.
Ich fülle dann gerne mit Fotos, Beschreibungen & Literaturlisten.
Eine aktuelle Namensliste der marratealean ferns des Pennsylvanian findet man in Krings et al. (2018): Transformative Paleobotany - dort im Appendix 2. Aber wie gesagt kann ich diese Nomenklatur nicht empfehlen.
die Frage von Oliver geht schnell ;)
Ordnung: Marattiales ⇒ Familie: Psaroniaceae ist ok! (auch wenn nicht für jeden Scolecopteris der Zusammenhang mit Psaronius direkt bewiesen ist)
An Markus:
Nicht Barthel hat den schönen Schlotheim'schen Namen Annularia stellata in Frage gestellt sondern die Internationale Kommission der Botanischen Nomenklatur tat das – und zwar schon 1958 auf dem 8. Botanikerkongress in Paris. Gültig und verbindlich seit 1959 durch den § 13 1.(f). des ICBN.
Die Negation der "Petrefaktenkunde" (1820) als Startpunkt der wissenschaftlichen Paläobotanik ist eine der größten (wenn nicht überhaupt DIE Größte) Fehlentscheidung des ICBN! Sie ist "historisch wie moralisch falsch" (Zitat: Barthel, 1982). Aber sie ist verbindlich!
Der Fall Annularia stellata ist unter den Schlotheim'schen Arten die betroffen sind, besonders tragisch. (Sogar für mich persönlich: Annularia stellata war nämlich das erste Fossil in meiner Sammlung und der erste Fossilname den ich, als 5-jähriger oder so, fehlerfrei aussprechen konnte.)
Nachdem der § 13.1. (f) Jahrzehnte lang (fast schon demonstrativ!) ignoriert wurde, ließ sich die Frage nach der legitimen Benennung der "Annularia stellata" aber nicht länger hinauszögern. (siehe Barthel, 2000) Ich kann gern mehr dazu unter der Annularia-Seite schreiben.
Robert Wagner (der "Lobatopteris-Wagner") sagte zu mir 2012, am Kammerberg in Manebach (wo die Hälfte aller Schlotheim'schen Arten herstammt) folgende Worte:
"I've always credited it to Schlotheim. And I will do so for the rest of my life. TO HELL WITH THE COMMISSION !!!"
Viele Grüße
Stephan
2045:
Hallo Stephan/Fliegenklatsche!
Danke für Deine ausführlichen Anmerkungen.
3 wichtige Punkte sind leider nicht beantwortet, welche mich wirklich sehr interessieren würden. Da geht es um die Grundsatzfragen (die haben mit dem jetzigen Thema nur am Rande zum tun). Es geht ja nicht nur um Pecopteris.
Ganz allgemein:
Wer entscheidet bei der Paläontologie, was neu ist, bzw. welcher Name aktuell gültig ist?
Kann im schlimmsten Fall "jeder" irgendwas veröffentlichen und das ist dann gültig?
Sind das dann auch weltweit gültige Umbenennung?
Und der neue, von Dir selbst ins Spiel gebrachte Aspekt - Krings et al. (2018) - wie passt diese Veröffentlichung zu den oben angeführten 3 Punkten?
Für mich sieht das etwas nach Richtungsstreit aus, meiner Meinung ist aber der MA nicht gerade das richtige Medium, hier offensichtlich abweichenden wissenschaftliche Meinungen zu hinterlegen.
Wenn beide Namen bei einer Art hinterlegt sind, ist das sicher eine gangbare Möglichkeit, um Sammlern, die mit den neuen Namen arbeiten, hier auch eine Plattform zu bieten.
Schlussendlich ist aber der herkömmliche Name Pecopteris bei der derzeitigen Sammlergeneration verwurzelt und bekannt und sollte meiner Meinung nach auch unbedingt beibehalten werden.
Die letzte Entscheidung, wie es hier weiter geht, hat Oliver als Moderator, der ja die Umstrukturierung zumindest bei einer Art hier überhaupt begonnen hat /beginnen wollte.
Vielleicht gibt es in 10 Jahren einheitlich anerkannte Namen?
LG Markus
oliverOliver:
--- Zitat ---Die letzte Entscheidung, wie es hier weiter geht, hat Oliver als Moderator
--- Ende Zitat ---
ganz und gar nicht - :D - schließlich ist das hier ein offenes wiki, und ich "moderiere" hier ja nur,
bin zudem weder Paläontologe noch Botaniker (und also schon gar kein Paläobotaniker), sondern auch nur ein interessierter Laie !
Es ist anscheinend ein weit verbreiteter Irrtum, das Moderatoren hier "die Richtung vorgeben" oder sonst irgendwelche schwerwiegenden Entscheidungen trefen würden - dem ist aber nicht so!
Wenn hier jemand etwas mehr zu sagen hat, sind das maximal die Administratoren - die sehen das aber (soweit ich das mitkriege) auch so, dass sie ein Teil des Teams sind, das "den Laden am Laufen hält", und nicht mehr .....
Fliegenklatsche:
Hallo Markus,
Wer entscheidet bei der Paläontologie, was neu ist, bzw. welcher Name aktuell gültig ist?
Für die Paläontologie gibt es keine Extrawurst. Es gelten die gleichen Regeln wie für jeden biologischen Namen. Der gleiche Code (ICZN und ICBN..der heisst neuerdings etwas anders aber egal) und es wachen die gleichen Instanzen: International Comission on Zoological Nomenclatur (seit 1972) und die International Assoziation on Plant Taxonomy (seit 1950) die nur auf einem, alle paar Jahre stattfindenden, Kongress (IBC) Beschlüsse fassen kann.
Wobei es bei den Botanikern etwas "demokratischer" zugeht als bei den Zoologen.
Die Species sind ja oft weniger strittig. Aber natürlich ist so ein vierdimensionales Gebilde, das sich auch noch verändert, schwerer zu fassen als ein klar definiertes (vorhersagbares!) Mineral. Bei höheren Taxa wird es natürlich immer wieder unterschiedliche Auffassungen geben. Das liegt ganz einfach daran, dass es in der Natur keine "Gattungen", "Familien" oder "Ordnungen" gibt! Das sind künstliche "Schubladen" - aufgestellt um eine hierarchische Systematik zu ermöglichen. In der Paläontologie, wo wir es oft mit "Stammgruppenvertretern" zu tun haben, ist die Abgrenzung der einen gegen die andere Schublade besonders tricky. Da hilft die Kladistik weiter, wenn (und da lauert das nächste Problem) möglicht viele Merkmale möglichst gut erhalten (und damit sicher bekannt) sind. Genau daran haperts aber oft! ;)
Welche "Schublade" die gültige ist - darüber entscheidet letztlich die Wissenschaftsgemeinde durch Gebrauch und Nichtgebrauch.
In der Paläobotanik existieren manchmal zwei (oder sogar mehr!) taxonomische Systeme parallel nebeneinander. Das ist erhaltungsbedingt oft sogar erforderlich. Denk nur an Calamiten in Marksteinkern/Abdruck-Erhaltung und verkieselt (Strukturerhaltung). Und diese Taxonomien sind nicht deckungsgleich!
Arthropitys bistriata fällt in Abdruck-Erhaltung wohl unter Calamites undulatus. Andere Arthropitys-Arten aber vermutlich nicht. Gut möglich das einige Calamitea-Arten auch undulatus-Abdrücke hinterlassen.
Das Pflanzenfossilien mehrere Namen haben können ist vollig normal. Schon weil die einzelnen Teile notwendigerweise eigene Namen bekommen. Oft lange bevor man ihren Zusammenhang kennt!
Das Laub Annularia spinulosa (die frühere stellata), die Sporophyll-Ähre Calamostachys tuberculata und die Stammabdrücke Calamites multiramis (die in Strukturerhaltung aber Calamitea heißen!) sind Teile der gleichen Pflanze.
Vier valide Namen - aber nur eine natürliche Species! ..es sind sogar noch mehr - ich habe ihre Sporen vergessen! :)
Reicht Dir das erstmal als Antwort?
Kann im schlimmsten Fall "jeder" irgendwas veröffentlichen und das ist dann gültig?
Nein natürlich nicht. Was gültig publiziert ist, regelt der Code bis ins Allerkleinste.
Selbstverständlich gibt es in der Welt der Paläontologie auch Scharlatane. Warum sollte das anders sein als im richtigen Leben? ;)
Einer sitzt z.B. in Tirol, schreibt dicke Bücher in denen er seine "wissenschaftlichen" Arbeiten zitiert. Die kann man runterladen und die sehen wie echte paper aus, sind aber im Eigenverlag herausgegeben und enthalten jede Menge bullshit.
Neulich hat er mit einem Co-Autoren/Privatsammler eine Rotliegendflora beschrieben und 10 neue Arten aufgestellt - allesamt unberechtigt. Bsp:
Bei Odontopteris lingulata reißen Fiedern oft so ab, dass die basalen Fiederchen dranbleiben. Die deutet er wegen der schlechten Erhaltung (keine Nervatur sichtbar) als Peltaspermaceen-Fruktifikationen, dann vermengt er die lingulata noch mit Autunia-Fiedern. Malt zu der Chimäre eine bunte Reko und benennt die so kreierte "neue Peltaspermacee" mit einer neuen Gattung - die ich hier, weil ungültig, gar nicht erst nennen werde. ;) ..braucht sich gar nicht erst verbreiten. Die anderen 9 Fälle liegen ähnlich.
Dann bastelt er, mit abwegigen Argumenten, noch eine absurde stratigraphische Einstufung zusammen. Fertig ist die sensationelle Arbeit über eine Rotliegendflora im Oberkarbon. Laien haben es aber schwer das zu durchschauen! :(
Es gibt auch noch einen anderen Typus von Scharlatanen der keine messbaren Erfolge á la "ich habe schon über 100 Arten benannt" braucht. Zu diesem zählt z.B. der allseits bekannte Dave Peters (www.reptileevolution.com). Mit einer geheimnisvollen Bildbearbeitungsmethode (deren Funktionsweise er niemandem erklären kann!) analysiert er die Fotos in wissenschaftl. papers und sieht darauf jede Menge Dinge die die Wissenschaftler angeblich übersehen haben. Den Hinweis, dass die Linien auf den Fotos die er zu fantasievollen Anhängen an Pterosauriern macht, nur Präparationsspuren sind ignoriert er einfach. Die Originale hat er nie gesehen. Dann stuft er Taxa willkürlich um. Bei einem neu beschriebenen Pelycosaurier sieht er mit seiner Zaubermethode plötzlich eine zweite Schläfenöffnung - also stuft er es als Reptil ein und stellt es an eine völlig andere Stelle in seinem großen Stammbaum.
Dieser Stammbaum macht den Eindruck höchster wissenschaftlicher Präzision (mit einem Cladistik-Programm erstellt) ist aber einfach unwissenschaftlicher Blödsinn. Also bitte nicht übernehmen! ;)
Wir leben im Zeitalter von "fake news" und die haben leider eine enorme Webpräsenz. :(
Die Wissenschaft hat einen "Sicherheitsmechanismus" - sie überprüft sich ständig neu, daher kann man solchen Auswüchsen gelassen entgegensehen - sie setzen sich nicht durch. Die echte Wissenschaft produziert aber auch genug "Wildwuchs" - oft durch Zwang, weil Forschungsgelder fließen und dann muss einfach etwas publiziert werden.
-----------weiter im Teil 2
Glück Auf!
Dein/Euer Stephan
Fliegenklatsche:
Teil 2
Sind das dann auch weltweit gültige Umbenennungen?
Die Taxa sind international. (Das ist der Sinn der binären Nomenklatur!) Damit sind auch alle taxonomischen Änderungen automatisch international! Es gibt keine amerikanische unita und eine europäische unita - es gibt nur eine unita!!
..und es sind ja auch keine Umbenennungen von gestern Mittag oder so.
Die Pecopteris-Arten mit der auffälligen Bogennervatur mit einer eigenen Formgattung (Diplazites) zu versehen, geschah schon vor 182 Jahren! (da war der größte Teil der heute bekannten fossilen Pflanzen noch gar nicht entdeckt.)
Einen ersten Versuch Pecopteris unita einem natürlichen Genus zuzuordnen unternahm Weiss (1869) - also vor 149 Jahren - mit Ptychocarpus unitus. Das war lange Zeit gängig und wurde von Manfred Barthel (der die Arbeiten von Millay lange übersah!) sogar noch bis 2001 übernommen.
Aber wie Jennings & Millay (1979) in den USA und Millay & Galtier (1990) später im Becken von Autun zeigen konnte, sind die strukturerhaltenen Sporangien der unita nicht identisch mit Ptychocarpus Renault sondern vom Typ Scolecopteris Zenker!
Schon 1979 wurde sie deshalb zur Gattung Scolecopteris gestellt. Das ist auch nicht erst seit gestern!
der neue, von Dir selbst ins Spiel gebrachte Aspekt - Krings et al. (2018) - wie passt diese Veröffentlichung zu den oben angeführten 3 Punkten?
Eigentlich sollte es in einer reinen Wissenschaft keine Authoritäten geben, sondern nur Argumente. Doch das ist eine Utopie. Da Menschen Menschen sind, gibt es sie: Forscher deren Wort schwerer wiegt als das anderer.
Michael Krings ist, seit dem Tod von "TNT" (Thomas Norwood Taylor), wahrscheinlich der einflussreichste Paläobotaniker auf der Welt! Wenn er das Schema von Cleal (2015) übernimmt (das ja nicht "neu" - sondern State of the Art eines, im Laufe der Zeit, gewachsenen Schemas ist) dann wird das sozusagen zum "Standard" - mehr noch: es dürfte auch bald "Lehrmeinung" sein, denn ich nehme an das Michael Krings mit einem neuen Autorenteam das international bedeutendste Lehrbuch der Paläobotanik "Paleobotany" (Taylor et al.) fortschreiben wird.
...beantwortet das Deine Frage?
Doch es gibt zwei Systeme:
Ein rein "typologisches" Schema der verschiedenen Fiederchen-Formen (Cleal) und ein "biologisches" das versucht die Arten natürlichen Einheiten zuzuordnen. Letzteres ist am Ende das wichtigere. Doch ein Typologisches Konzept kann sehr praktisch sein.
Ironischerweise sind es ausgerechnet die Vertreter der "biologischen" Nomenklatur die den Gattungsnamen Pecopteris heute noch brauchen. Im (nicht natürlichen) rein typologischen Formenschema hat Pecopteris ausgedient!
Wobei das jetzt vielleicht ein bisschen falsch rüberkam - denn es gibt keine "Lager" die sich gegenüberstehen. Die Klärung der natürlichen Verwandschaftsverhältnisse ist das große Ziel. Praxistaugliche Schemata können aber sehr hilfreich sein.
Das eine beschreibt das Laub - das andere praktisch die ganze Pflanze.
Eine wissenschaftlich vertretbare Lösung für unser Problem wäre z.B. die betreffenden Arten konsequent in der folgenden Form zu schreiben:
Scolecopteris (Pecopteris) unita (Brongniart) Millay & Galtier
Scolecopteris (Pecopteris) arborescens (Schlotheim ex Brongniart) Stur
Scolecopteris (Pecopteris) cyathea (Schlotheim ex Brongniart) Stur
Scolecopteris (Pecopteris) oreopteridia (Schlotheim ex Sternberg) Barthel
Scolecopteris (Pecopteris) candolleana (Brongniart) Stur ...etc.
Diese Schreibweise bietet sich aber nicht für alle Scolecopteris-Arten an! Z.B. nicht für:
Scolecopteris pseudobucklandii (Andrae in Germar) Stur
..denn dieser Farn wurde ja nie (bzw. nur einmal!) als Pecopteris bezeichnet. Seine großen, basiscop kurz herablaufenden Fiederchen wurden früher mit dem Farnsamerlaub Alethopteris verwechselt ("Alethopteris subelegans") bis Jeanne Doubinger (1959), anhand fertiler Fiedern in Frankreich, die Farnnatur der Pflanze erkannte.
Die Schreibweise Scolecopteris (Alethopteris) pseudobucklandii (Andrae in Germar) Stur wäre aber eher verwirrend und unsinnig.
Für unsere Lobatopteris- und Asterotheca-Arten (ebenfalls Ex-Pecopteris) ist diese Schreibweise auch nicht geeignet.
Wir können ja drüber abstimmen oder so..
Ich fülle erstmal die Beschreibung und die Literatur...
Viele Grüße
Euer Stephan
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