@ Rosi
Keine Angst bezgl. der Achatfälschungen. Fast alle sind mit ein wenig Augenmerk gut zu erkennen. Die Finger sollte man von besonders knalligen Farben lassen. Hier insbesondere pink, tiefblau und grün. Diese kommen zwar auch in der Natur vor, aber nicht so grell. Ein weiteres Indiz ist der Mantel des Achates. Hier finden sich oft noch Farbreste, genau wie in den Zwickeln evtl. vorhandenem grobkristallinen Quarz. Weiter sind die Bänden oft nicht scharf abgegerenzt, sondern gehen mehr oder weniger ineinander über. Schwierig ist´s bei schwarz/weiß. Da bin ich um Haaresbreite selbst einmal auf die sog. Tuxedo-Achate hereingefallen, die ein bekannter Amerikanischer Händler anbietet. Es handelt sich aber um gefärbte Achate aus Aouli / Marokko.
@ Bernd
Wenn man Deine Frage zu Ende denkt, müsste sie lauten ob sich Achat überhaupt im Hochtemperaturbereich bildet. Die Bildung im Niedertemperaturbereich ist unumstritten. Denk nur an die Sedimentachate ( z.B South Dakota, Dryheads etc. ) oder die in Achat umgewandelten Sinterbildungen aus dem Kongo. Auch verkieselte Hölzer und vor allem Opal können sich nicht im Hochtemperaturbereich bilden.
Es könnte ja auch sein, das sich Achat nur im Niedertemperaturbereich bildet. Was spricht denn für eine Bildung im Hochtemperaturbereich ?
Ralf