Hallo,
ich kanns bestätigen, es ist tatsächlich so. Im Buch Superbilder, im Museum dann etwas Ernüchterung über das Original ("... Ach- DAS ist das Stück??..."). Das habe ich in Freiberg selbst erlebt. Dabei möchte ich dem Autor - ich nehme an ihr wisst, wen ich meine - keinesfalls unterstellen, etwas geschönt zu haben. In der Repro-Technik ist sowas einfach unvermeidbar. Außerdem wirken in Büchern oder auf Prospekten abgebildete Achate irgendwie immer größer und bunter als das Original.
Das lässt sich dadurch erklären, dass das Originalstück in einer Vitrine, umgeben von anderen Highlights präsentiert wird und nicht eine ganze Buchseite/Prospektseite für sich allein hat. Dazu kommen noch die speziellen Beleuchtungseffekte, die anders sind als bei der Fotografie oder dem Scannen. Da kann perfektioniert werden, bis der optimale Effekt eingestellt ist. Sowas finde ich auch ganz in Ordnung, schließlich soll eine Abbildung ja auch ansprechend sein und auf das eigentliche Objekt neugierig machen.
Ich denke wir sollten die Diskussion an dieser Stelle beenden und uns wieder der Schönheit und Besonderheit der Achate aus Kiesgruben zuwenden. Dazu ist dieser Thread eigentlich auch da. Sollte aber noch Diskussionsbedarf bestehen, schlage ich vor, dies an anderer Stelle zu tun, beispielsweise in einem neuen Thread über das Thema Farbabweichungen.
Gruß Kilo