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Historische Mineralienetiketten - Wert ?
Lynx:
Antike Bauwerke = Bauwerke der Antike?
Historische Bauwerke = Bauwerke der Geschichte?
alte Bauwerke = alte Bauwerke beinhaltend anitke und zugleich historische Bauwerke?
Historische Antiquitäten = antike Sachen von geschichtlicher Dimension =Altlastem?
:-/
vandendrieschen:
--- Zitat von: giantcrystal am 23 Jun 21, 12:41 ---Demzufolge wären auch alle historischen Briefmarken oder Bücher antik zu nennen ???
Glück Auf
Thomas
--- Ende Zitat ---
Briefmarken und Postkarten oder Bücher die Geschichte geschrieben, verändert haben. So meint er das vielleicht.
--- Zitat von: axl am 23 Jun 21, 13:09 ---Als „historische Briefmarke“ würde ich die allererste Briefmarke bezeichnen, die es gab.
Der Rest wäre für mich „antike Briefmarken“.
Glück Auf
Axel
--- Ende Zitat ---
Dann gäbe es von jedem Mineral nur ein einziges historisches Mineral. Kein zweites und keine drittes. Nämlich nur das als allererstes gefunden wurde.
Das Wort historisch verbinde ich mit diesen Oldtimern (hässliche Autos übrigens). Irgendwann ist aber auch was 1990 oder 2000 gefunden wurde, historisch und alles davor antik oder urzeit. Oder nicht?
Klaus Schäfer:
Hallo Leute,
Historisch und antik sind relative Begrifflichkeiten (Attribute), die ohne Kontext nur einen missverständlichen Sinn ergeben. Das Wort "schnell" ist ebenfalls eine relative Begrifflichkeit, sie ruft nach einem Vergleich (schneller als ... , so schnell wie ...). Allerdings haben wir um "schnell" in absoluter Größe definieren zu können, das Substantiv "Geschwindigkeit". Bei "historisch" und "antik" bietet sich semantisch das Substantiv "Alter" an.
Man kann also im Kontext "historisch" und "antik" erklären oder mit der entsprechenden Kategorie absolut definieren. Alleine stehend sind diese Attribute nicht selbsterklärend, sondern im besten Fall Etiketten, deren Sinnhaftigkeit eine Klarstellung verlangt.
In diesem Thread wird um den Kontext gerungen und solange die Begrifflichkeiten mit dem Kontext zusammen genannt werden ist, ist ihnen ein Inhalt zu eigen. Nimmt man den Kontext wieder weg, bleibt die leere Worthülse.
Gruß von Klaus
Erzsucher:
Ich teile Deine Meinung, Klaus.
Allerdings hat für mich das Attribut „antik“ hier überwiegend nichts verloren, da es sich i.d.R. auf durch Menschen hergestellte oder maßgeblich beeinflusste Dinge (Möbel etc.) bezieht. Insofern kann es eigentlich nur die antiken Schlacken (Laurion z.B.) betreffen.
Meine persönliche Abgrenzung für historische Minderalien sind Stufen, deren Fund kein lebender Mensch mehr miterlebt haben kann (>100 Jahre) oder aber einem besonderen, i.d.R. einmaligen Ereignis zugeordnet werden können (damit wäre der Fund des Samsonit in St. Andreasberg bereits 1910 (Schließung der Gruben) als historisch zu bezeichnen gewesen).
Burkhard
Stronkolo:
Das ein Gegenstand antik, historisch oder eine Antiquität ist, wenn er mindestens 100 Jahre alt ist, ist so nicht richtig.
Diese Bezeichnung und Eingrenzung ist eigentlich nur steuer- und zollrechtlich von Bedeutung.
Die Formulierung wird aber heutzutage gerne im Kunst und Antiquitätenhandel verwendet, hat sich dort in jeder Sparte des Kunstbetriebs
festgesetzt und von dort den Weg in die Allgemeinheit genommen.
Aber irgendetwas muss man dem Kunden ja erzählen ;D
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