Hallo Sebastian,
deine Aussage ist natürlich gerechtfertigt. Einerseits kann man mit einem optimalen Setup und einem NoName Objektiv rattenscharfe Bilder machen, genauso, wie mit einem unausgewogenem Setup und einem Highend Mitu gruselige Bilder.
Die Idee hinter meiner Überlegung ist die, das ich schon unzählige Stunden in diversen Foren verbracht habe, um mir Informationen zu diversen Mikroskopobjektiven zusammen zu suchen. Man sieht Bilder (auch viele hier im Atlas) und man denkt sich" wow, mit welchem Objektiv bekommt man so ein Bild hin".
Ich weis zumindest jetzt, das nicht alle Objektive für Kameras geeignet sind, aber welche kann ich nun generell nehmen, welche haben genug Arbeitsabstand, um das Mineral (ich meine hier eigentlich MM's) optimal auszuleuchten. Für viele ältere Objektive findet man nur schwer bis gar keine Datenblätter im Inet. Bis heute weis ich nicht, ob man Ph / DIC / Pol Objektive nehmen kann. Gerade für Anfänger in der Mikrofotografie (dazu zähle ich mich auch) wäre so eine Übersicht, glaube ich, hilfreich.
Durch Recherche in einem Fotoforum bin ich z.B. auf ein CZJ Semiplan 6,3/0.16 160 gestoßen. Mit den Zusatzinfos APS-C Kamera, ISO, Belichtung konnte ich Vergleiche mit meinem Setup machen. Letztendlich habe ich das Teil vor ein paar Tagen in der Bucht ersteigert. Im Vergleich zu meinen anderen Objektiven habe ich sehr gute Bilder machen können (obwohl mein Setup noch Mikroschwingungen hat

).
Ich werde mir mal über die Weihnachtfeiertage intensivere Gedanken darüber machen.
Schönen Abend noch
Marcel