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Autor Thema: Großer Stein aus ehemaligem Braunkohletagebau in Borken/Nordhessen  (Gelesen 772 mal)

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Offline arolina66

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Hallo,
diesen ungewöhnlichen Stein habe ich vor ein paar Jahren am Gombether See in Borken/Nordhessen gefunden. Das ist ein ehemaliger Braunkohle-Tagebau, der jetzt voll läuft.
Er ist etwa 13cm breit und 13 cm hoch.
Um was für Gestein handelt es sich?
Viele Grüße, Christine

Offline arolina66

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Scheint schwierig zu sein...
Ich habe ihn gerade mal gewogen, er wiegt 2005g.
Hat denn niemand eine Idee?
Viele Grüße, Christine

Online Harzsammler

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Hallo,

sieht sehr nach einem Sandstein bzw. Quarzit aus.
Mit einer Lupe sollten Sandkörner zu erkennen sein.

Grüße,
Michael

Offline arolina66

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Danke,
als absoluter Laie verbinde ich Sandstein mit rauer poröser Oberfläche, das scheint dann ja nicht immer zu stimmen...
Leider habe ich im Moment keine gute Lupe.
Wie ist es denn bei meinem Stein zu dieser Form mit den vielen Aushöhlungen gekommen?

Viele Grüße, Christine

Offline uwe

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Ich würde mal an einer unauffäligen Ecke des Steines ein kleines Stück abschlagen. Da kann man eher sagen, um was es sich handelt. Für mich sieht die Oberfläche stark verwittert bzw. durch Umwelteinflüsse verändert aus.

Gruß
Uwe

Offline arolina66

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Danke,
aber abschlagen möchte ich da ungern etwas. Das Besondere an dem Stein ist ja grade die rundum glatte Oberfläche.
Viele Grüße, Christine

Offline zippy

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Hallo Christine,
für mich sieht der Stein wie ein Kalkstein aus.
Mach bitte ein neues Foto im angefeuchtetem Zustand und als Detailfoto.
Von diesem Ausschnitt->Detail
Beste Grüße
Zippy


Offline oliverOliver

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  • klopf auf Holz !
    • naja ....
Kalkstein glaube ich nicht - aufgrund der ringförmigen Bruch-Initialisierungen ("Schlagmarken" an der Oberfläche des Gerölls denke ich an etwas Silikatisches.

Offline arolina66

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Danke :)
Hier die gewünschte Detailaufnahme.
Viele Grüße, Christine

Offline felsenmammut

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Glück Auf!

man könnte ja auch auf Sedimentärquarzit spekulieren. Da sind solche stark konkaven Strukturen durchaus zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline Steinjäger

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Hallo,
zunächst handelt es sich bei dem Stein um ein Flußgeröll, durch den Transport im Wasser rundgeschliffen. Die Löcher dürften ziemlich sicher dadurch entstanden sein daß sich dort früher Einschlüsse eines weniger beständigen Materials befanden das ganz oder teilweise weggelöst wurde.
Wie bereits von Oliver vermutet könnte es sich bei dem Stein um etwas "silikatisches" handeln, in den Löchern könnte sich z.B. Calcit befunden haben. Ohne eine frische Bruchfläche und nur nach Fotos wird eine genauere Bestimmung aber schwierig.

Gruß und Glück auf!


Uwe

Offline harzgeist

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Kalkstein könnte man z.B. mit einen paar Tropfen 10%-iger Salzsäure (nicht Essig! ) ausschließen. Kalkstein schäumt sofort und bei dolomitischem Kalkstein dauert es etwas länger bis einige Blasen sichtbar werden.
Auch die Härte gibt einen Hinweis. Wie verhält sich der Stein gegenüber einer Messerklinge, Glasscherbe, Stahlnadel?
Ich tippe auch auf was Silikatisches (Quarzit?? )

Thomas

Online Harzsammler

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Kalkstein könnte man z.B. mit einen paar Tropfen 10%-iger Salzsäure (nicht Essig! ) ausschließen. Kalkstein schäumt sofort und bei dolomitischem Kalkstein dauert es etwas länger bis einige Blasen sichtbar werden.
Auch die Härte gibt einen Hinweis. Wie verhält sich der Stein gegenüber einer Messerklinge, Glasscherbe, Stahlnadel?
Ich tippe auch auf was Silikatisches (Quarzit?? )

Thomas
... bei einem Säuretest  an karbonatisch gebundenen Sandsteinen kann der Laie schon mal schnell falsche Schlüsse ziehen.

Gerade nach dem letzten Foto bleibe ich bei Sandstein/Quarzit.

Grüße,
Michael

Offline arolina66

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Vielen Dank euch allen für eure Einschätzungen :)
Viele Grüße, Christine

 

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