Hallo,
nach mehrtaegigem Trocknen von gelbem Bohnerzlehm aus einem Steinbruch in Suedwestdeutschland traten intensiv gruengefaerbte Stellen an der Oberflaeche auf.
Der Lehm ist in feuchtem Zustand sehr gut formbar, wie Ton, und es wurden frueher auch Gefaesse daraus hergestellt. Er enthaelt auch teilweise Bohnerzknollen.
Jetzt bin ich etwas besorgt, dass es sich bei der gruenen Abscheidung um eine Arsenverbindung handeln koennte, evtl. Konichalcit?
Die Faerbung trat nur an dieser einen Stelle auf. Der Rest einer groesseren Menge ist ungefaerbt.
Auf die Idee mit dem Arsen bin ich gekommen, weil ich an einer Stelle im Internet einmal gelesen habe, die Wuerttembergischen Bohnerze koennen auch Arsen enthalten.
Falls es sich um Arsen handelt, ist ein Umgang mit dem Lehm als gefaehrlich zu betrachten?