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Autor Thema: Kennt jemand diesen "falschen" Achat mit Härte max. 4  (Gelesen 4371 mal)

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Offline proyect

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Hallo,
ich hab mal an nem Schotterhaufen Mineralien gesammelt, unter Anderem fand ich massig kleine (unter 1 cm) Chalzedonfarbige Gebilde aus einem weichen Material mit der Härte 4 (Sonst fast identisch mit billigeren Importkalzedon vom Esotherikstand).

Der Ausnahmefund war dieser prächtige 4 cm Stein, den ich dann von Hand mit Schleifstein und Papier geschliffen hab.



Ich hab früher schon mal gefragt, woher das kommen würde, und er sagte mir, das der Schotter zu DDR Zeiten oft aus Tschechien kam.

Kennt jemand diese Pseudoachatgebilde? Die müssten doch eigentlich auf Grund ihrer Fundmenge und Eigenheit Berühmt sein.

Das Mineral (Mineralien evtl, da 2 Farbvarianten/Zonierung mit unterschiedlicher Spaltbarkeit) ist schwach bis gut spaltbar, auch recht grob (Kristallkorndicke bis 0,4 mm.
Gruß
proyect_outzone

Offline Conny3

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Hallo proyect,

leider ist Dein Bild sehr unscharf so dass man nichts genaues erkennen kann. Könntest Du den Fundort mal genauer beschreiben? Von diesen Achaten habe ih alllerdings noch nichts gehört. Könnten aber auch synthetische Produkte sein (schlackenähnliche Dinge, Hüttenabfälle??).

Gruß Conny




edit: orthographische Korrekturen nach Absprache; Gruß slugslayer
« Letzte Änderung: 21 Jun 05, 13:37 von slugslayer »

Offline Bernd G

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am besten noch mal ein gutes bild machen.

Offline proyect

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Hallo,
es ist ein natürliches Gestein, mit funden von Berg XX, Kalzit, Dolomit/Baryt , Pyrit, Kupferkies, und als Rarität Zinnober XX (leider hab ich keinen davon mehr).

Als Gestein am ähnlichsten klang der Melaphyr-Mandelstein, aber nur halt von der Beschreibung im Buch "Einheimische minerale" aus DDR Zeiten.
Gruß
proyect

Offline Conny3

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Hallo,
ich glaube so eine Anfrage früher Mal bei MIN MAX gelesen zu haben. Handelt es sich dabei um eine Fundstelle bei Magdeburg? Da war auch von Zinnober die Rede. Schade, dass ich deb Beitrag dort nicht mehr finde. Hier wären Fotos sehr hilfreich. Bei dem vermeindl. Zinnoberfund würde ich jetzt schon meine Zweifel anmelden.

Gruß
Der Conny

Offline proyect

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Hallo
Alle anderen Feuerroten Kristalle mit Halbmetallglanz währen seltener und unwahrscheinlich (Proustit, ect,..),... dummerweise waren alle XX  beschädigt worden bei der Bergung (war da gerad mal 16, und hatte nicht gerade das ideale werkzeug), die 3 letzten losen XX und einen in ner Druse hab ich gratis bei Ebay dazugegeben (Mehr wars auch nicht mehr wert,.. leider fehlt der Fundort).

Den Zinnober erwähn ich übrigens zum ersten mal soweit ich weiß.

Gruß
proyect

Offline Conny3

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Ich glaube ich habe es gefunden!

http://web2.donzampano.com/forum.php?SID=15a1be5519aa5238534fa8c038689963&lang=de&SID=15a1be5519aa5238534fa8c038689963


bei Mineralien: Frage zu Fundort (Blauer "achat") 

Habe auch deine Fundortangaben zu diesem Material gefunden:

Zitat
Das Material war für Gleisschotterung vorgesehen, in der Nähe von Berlin, Fürstenwalde.
Aber ich hatte noch jüngeres Material beobachtet, und zwar in der Nähe von Magdeburg (/Zerbst/ in Nutha), wo kleinere Korngrößen für Straßenschotterung genutzt wurden, da aber dort fast nichts drin war (etwas Kalzit, und eine 5 mm "Blauachatgeode"), hab ich diesen Fundort schon fast vergessen. Das Material war neuer, vieleicht 5 Jahre alt.

Und auch damals hegte ich schon Zweifel an den Zinnoberfunden:

Zitat
Autor: Conny3 (---.dip.t-dialin.net)
Datum:   08.01.2004 10:30

Ja da kommen viele Fundorte in Frage. So zum Bsp. auch die Brüche im Flechtlinger Höhenzug, nördlich von Magdeburg. Diese Fundstellen kenne ich aber auch nur von der Beschreibung (Vollstädt ) her. Der hier erwähnte "Zinnober" scheint mir aber doch recht fraglich!

Der Conny
« Letzte Änderung: 20 Jun 05, 22:13 von Conny3 »

Offline proyect

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Hallo,
jedes andere Mineral scheidet aus,... silber fehlt in vulkaniten, und sekundärmineralien (Cuprit ?) sind auszuschließen, "malchit" (Kupferkies) und rost (Pyrit) fehlten.

Diese Zinnober XX waren einmal in Drusen in rosa Dolomit genauso wie (fast) alle Kupferkies XX, sonst einzeln und meist kleiner in Geoden, .

Am rand vieler Geoden gab es ein lilagraues (Feinst verteilte Einschlüsse) undurchsichtiges Karbonat(ähnliches)mineral (Siderit, oder sonstwas).

Aber es kann mir jetz relativ Egal sein, ich komm nicht mehr ran an die Stelle, und selbst wenn, fast alles , was halbwegs Kristalle hatte ist weg, und so auch die meisten Zinnober-verdächtigen Steine,... reste könnten in den übersehenen kleinen drusen noch sein.
Gruß
proyect

Offline Conny3

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Hallo,

hier wären Bilder zwingend notwendig, sonst kann man keine weiteren Aussagen machen. Das klingt zwar alles ganz gut, scheint mir aber doch für Schotterfunde etwas utopisch.

Gruß
Derr Conny

Offline proyect

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Hallo,
mehr geht leider nicht mit der antiken Webcam,... und Scanner ist auch nicht da...

Irgendwo muss der Schotter ja herkommen,... die macvhen halt die Steinbrüche nicht für uns...auch Juchem ist soweit ich weiß ein Schottersteinbruch für großsteine (Aus einer mindestens Juchemähnlichen Schotterung hab ich auch noch 2-3 Stücke).
Gruß
proyect

 

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