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Lepidokrokit???

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Uwe Kolitsch:
Das 1. Bild schaut mir auch sehr nach Hämatit aus.  Bild 2 + 3 könnten auch Hämatit sein, aber da müßte man eine höhere Vergrößerung haben, um was Genaueres sagen zu können. 
Auf jeden sollte man in diesem Fall nicht geröntgte, nur visuell bestimmte Stufen nicht in den Steckbrief einfügen (oder zumindest mit Fragezeichen hinter dem Mineralnamen).

GA, Uwe Kolitsch

Schluchti:
Kann denn niemand was zu den ferromagnetischen Eigenschaften von Hämatit (im nicht erhitzten Zustand) und Lepidokrokit sagen? Stimmen die Angaben, die ich dem alten "Vollstädt" zu Hämatit entnommen habe? Wenn ja, ist es jedenfalls kein Hämatit.
 
Jedenfalls wäre Hämatit an diesem Fundort seltener in einer solchen Ausbildung, als Lepidokrokit.
  

McSchuerf:

--- Zitat ---@Peter: Da Deine Stufe sicherer Lepidokrokit ist, könntest Du uns da bei der Frage mit den ferromagnetischen Eigenschaften weiterhelfen? Wird bei Deinem  Lepidokrokit winzige Bruchstückchen (Bino) von einem Magneten angezogen?

Ist bei allen Stufen, die ich als Lepidokrokit ansehe der Fall. Bei Hämatit dürfte es ohne Erhitzen nicht der Fall sein. 
--- Ende Zitat ---

Hallo Schluchti,

nur Geduld.. :) ..

bin kein D-Zug..also nirgends steht geschrieben, dass Lepidokrokit magnetische Eigenschaften haben soll? (weder im Lapis-Steckbrief noch im Klockmann noch sonstwo..Woher hast Du diese Information, die ich bezweifle? ::).

Die Strichfarbe ist dagegen entscheidend! Dunkelgelb, orangebraun oder braun ist die Strichfarbe des Lepidokrokits (so wie bei mir z.B. orangebraun) und bei Hämatit immer kirschrote Strichfarbe!

Weder Lepidokrokit noch Hämatit sind magnetisch! Das verwechselst Du mit Magnetit und Pyrrhotin.

Gruß Peter

Schluchti:
Hallo Peter, danke schonmal fürs nachschauen im LAPIS-Steckbrief.  :D

@ all:
Im alten Vollstädt "Einheimische Minerale" steht, daß Hämatit, anders als alle anderen Eisenoxidmineralien, keine ferromagentischen Eigenschaften aufweist. Ferromagnetische Eigenschaften heißt für mich nicht "magnetisch", sondern "wird von einem Magneten angezogen". Liege ich da falsch? 

Jetzt ist mir bewußt, das Lepiodkrokit auch kein Eisenoxid, sondern ein -hydroxid ist. Daher habe ich nun die Frage aufgeworfen, ob denn  Lepidokrokit ebenfalls solche "ferromagnetischen Eigenschaften" haben müßte, oder nicht. Das weiß ich nicht und habe das auch nicht behauptet, sondern die Frage in den Raum gestellt.  Es wäre daher nett ,wenn jeder, der ein sicheres Stück Lepidokrokit hat, das einmal bei Gelegenheit testen könnte.

Zu der von mir abgebildeten Stufe: - Zu weich für Hämatit
                                                        - Strichfarbe: braunorange
                                                        - Bruchstückchen werden von einem Magneten angezogen

Spricht alles gegen Hämatit.

Noch ein Zitat aus dem Vollstädt zu Lepidokrokit:
 
"aus dem Schneeberger Revier in bis zu mehreren mm großen, gut ausgebildeten kristallen; hier z.T. dichte Kristallrasen in Hohlräumen von Dolomit und Quarz bildend."  und "wird oft mit Hämatit verwechselt." sowie " meist in äußerst dünnen Täfelchen, gelegentlich in Rosetten angeordnet"   

McSchuerf:
Hallo Schluchti,

ich denke, ich habe Dich schon richtig verstanden. ;)..und nochmal..ich habe eben einen Magneten dran gehalten, d.h. die ferromagnetischen Eigenschaften an meinem Stück getestet. Lepidokrokit wird nicht vom Magneten angezogen, wie ich bereits mitteilte... ;, )

Gruß Peter

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