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Hilfe zur Selbsthilfe oder wie es weiter geht

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Stefan:
Wir hatten schon einige Diskussionen zu Mineralienatlas und Uni etc. Bisher gab es keine einzige konkrete Interessensbekundung oder Initiative. Ich wäre jederzeit bereit die Eigentumsverhältnisse zu verändern. Ich denke immer noch an eine gemeinnützige Genossenschaft und habe diesbezüglich bereits angefangen die Satzung aufzusetzen. Mein Steuerberater rät mir davon ab da außer mehr Bürokratie und Kosten für mich wenig übrig bleiben wird. Ich habe auch nicht die Zeit mich stetig darum zu kümmern (Familie, Job).

Für mich ist es ein Unding, dass selbst nach 18 Jahren ich der nahzu Einzige (Danke ausdrücklich an die Wenigen, die Ergänzungen vornehmen) bin der neue Mineralien einträgt. Da habe ich grundlegend versagt dies auf breitere Schultern zu stellen.

Auch finden sich nur sehr wenige die Fundstellen beschreiben und Koordinaten eintragen. Oft recherchiere ich die Daten und ergänze sie.

Die neue Formationsdatenbank hat bis auf Einer!! niemand erweitert.

Mal ehrlich warum sollte ich meine Zeit dafür weiter aufwenden. Ich habe kein Problem damit an einem Projekt zu arbeiten und mehr zu investieren als zurück kommt. Ich kann mich in den 18 Jahren an wenige Fragen erinnern, mal zusammen zu Exkursionen zu gehen. Also auch da ist der Nutzen  für mich eher gering. Ein paar tolle  Freundschaften haben sich dann doch ergeben, was mir immer wieder Antrieb gibt.

Wie wäre es mal mit konkreten Angeboten und Unterstützung z.B. bei der "Umfirmierung".

Jeder macht lieber sein Ding und auch dieser Thread wird vermutlich nichts daran ändern. Ich bin niemand der ständig klappert um Aufmerksamkeit zu erregen. Vermutlich müsste ich mehr Klinken putzen ;)

Ich schreibe das gänzlich unemotional da die Situation ja nicht allzu neu ist  :D

Viele Grüße
Stefan

Sascha:
Hallo Stefan,

eine Auswertung von Aktivitäten und an Hand dieser Berechtigungen zu verteilen schränkt aus meiner Sicht die Teilhabe enorm ein.

Hmm klar soll ja der Sinn sein.

Gesellschaftliche Werte die wir gerade haben, auch in Deutschland, noch auf dieses Forum anzuwenden. Also den Zugang nur einer bestimmten Gruppe zu erlauben der „Elite“ betrachte ich als äußert kritisch!

Gleichermaßen gibt Menschen die noch nicht über ein fundiertes Wissen im Bereich der Mineralogie verfügen, diese Personen, ich zähle mich dazu, können einfach nicht auf fragen im Forum antworten.

Beste Grüße
Sascha

Lynx:
Hallo Stefan

mir scheint, dass überall dasselbe Problem vorliegt.
1) Leute, die dabeisein wollen, gibt es viele. Arbeit übernehmen können und wollen dann schon weniger. Und Verantwortung übernehmen könen und wollen noch viel weniger. Normal.
2) Dazu kommt, dass Können und Wissen auf den verschiedenen Gebieten nicht unbedingt geschickt verteilt sind. Sprich: nicht jeder, der sich mit Fundstellen (oder auch speziellen Mineralien, Frmationen etc.) auskennt, hat die Fähigkeit, das geeignet weiterzugeben oder zu beschreiben. Das ist zunächst unabhängig von Punkt 1 und verringert weiter das Potenzial der "arbeitenden Gruppe".
Konkret: Vielleicht findet sich eine Gruppe Leute (andere, als jene, die bereits im Team des Atlas sind), die sich als Lektorat/Ghostwriter etc zur Verfügung stellen, und die dann jenen zur Hand gehen, die sich zu Ungeschickt zum Schreiben fühlen?
3) Es könnte sein, dass die Breite der im Lexikon vertretenen Themen eher dazu geführt hat, dass die Notwendigkeit zur Arbeit beizutragen, verschleiert wurde - es scheint ja schon alles da zu sein.
Konkret: Vielleicht wäre es sinnvoll, über eine Art Priorisierung jene Themen zu finden, an denen Mitglieder weiterarbeiten können und wollen und dafür jene einzufrieren (zu beenden) die nicht angenommen werden (Stichwort Formationsdatenbank)
4) Die Beiträge im Forum sind meines Erachtens nicht korrelliert mit den Beiträgen im Lexikon. Abgesehen von Bestimmungsthemen entsteht aus einer Forumsdiskussion kaum ein Lexikonartikel. Hier gäbes es meines Erachtens ein großes Potential.
Konkret: Bei einigen Themen würde eine Art abschließende Zusammenfassung des Threads mit Eintrag im Lexikon wohl schon viel weiterhelfen. Das wäre z.B. etwas, wozu ein Thread-Einsteller (insbesondere z.B. bei Bilddiskussionen oder anderen Lexikondiskussionen) verpflichtet werden könnte.
5) Mir  - und anderen vielleicht auch?- ist zum Teil unklar, welche Aufgaben als laufende Pflegearbeiten nötig sind. Ich trage dort bei, wo ich etwas finde und meine, geeignet Bescheid zu wissen. Aber wahrscheilich könnte ich an viel mehr Stellen eingreifen...
Konkret: Vielleicht sind leute bereit (evtl. auch im Projektsinn, d.h. mit definiertem ENde,) Aufgaben (jeseits des Ich hab da einen Fehler gefunden) zu übernehmen (mich eingeschlossen), die konkret formuliert sind? Eben um zu vermeiden, dass als Antwort kommt, "ich weiss ja nicht was ich tun kann"?

Das  soll nur eine Denksammlunsein...
Gruß Martin

uwe:
Grundsätzlich kann ich Stefan verstehen. Das Niveau des Atlas war Anfang 2000 ein anders, da damals fast alle user Enthusiasten waren. Trotzdem muß sich dieses Forum nicht hinter mindat verstecken. Für Sammler mit Sammelschwerpunkt Europa oder gar Deutschland bietet mindat sehr, sehr wenig. Fundorte beziehen sich überwiegend auf die USA. Schon aus diesem Grund ist dieses deutschsprachige Forum für Sammler in Deutschland wichtig. Mindat hat die Abteilung fremdsprachige  Beiträge nach einer Neuauflage gestrichen. Für Sammler ohne Englischkenntnisse würde beim Schließen vom Atlas kein qualifiziertes Forum mehr zur Verfügung stehen. Auch das Niederländische Forum Strahler.org wäre kein ebenbürdiger Ersatz. Im übrigen findet man bei mindat, im Vergleich zur Mitgliederzahl, auch nur wenige, welche sich aktiv beteiligen.

Vielleicht sollte das Forum wirklich gestrafft werden. Also auf jeglicher Schnickschnack wie Wettbewerbe und Bild- sowie Beitragsbewertungen verzichten. Die Abteilungen sollten auf das nötige reduziert werden. Lexikon mit der Bildergalerie sollten aber bleiben. Für Berichte von Mitgliedern zu Fundorten, Exkursionen, Börsen usw. sollte eine spezielle Abteilung (vielleiht als ein Forumsschwerpunkt) geschaffen werden. Dazu gibt es schon gute Ansätze (Conny 3), die aber auf Grund zahlreicher Bilder in viele Beiträge zerpflück werden mußten. Hier muß eine Möglichkeit geschaffen werden, soviel Bilder wie erforderlich in den Bericht einzufügen. (Ich hatte mich dazu schon mal geäußert.)

Bei eingen naturwissenschaftlich Foren können Besucher zwar (fast) alles lesen aber nichts dazu posten. Das hebt bestimmt die Qualität Für Bestimmungsanfragen gibt es einen Gastthread.

Also, Karteileichen endgültig beerdigen - lesen und das Lexikon besuchen könnten die ja noch. Und die user auf einen mehr oder weniger aktiven Kern beschränken. Dieser Kern könnte sich dann schon mal finanziell beteiligen. Bei einen zweistelligen Betrag wäre ich schon mit dabei.

Stefan, lasse bitte das Forum nicht sterben.

Gruß
Uwe

pseudonym:
Bin jetzt nicht so der richtige Experte um wie angesprochen effektiv mitarbeiten zu können ,missen möchte ich den Atlas aber auch nicht ,aber einen finanziellen Beitrag könnt ich mir durchaus vorstellen .

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