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Hilfe zur Selbsthilfe oder wie es weiter geht
Stefan:
Mitarbeit beginnt in kleinen Dingen.
Wenn ich jemanden in der Sonne schwer Schaufeln sehe, kann ich mir denken, dass der Arbeiter Durst hat. Es ist bereits Mitarbeit ein Glas Wasser zu reichen, damit der Mann seine Arbeit verrichten kann. Dazu muss ich weder Wissen was er da tolles verlegen möchte noch wofür der Graben gut ist.
Ja es ist kompliziert, man muss sich mit dem Wasserhahn beschäftigen, Wissen wo die Gläser stehen und das Wasser auch noch in das Gefäß bekommen. Man muss sich evtl. mit etwas beschäftigen, was jemand anderem und nicht primär sich selbst nutzt ;)
Übertragen, man könnte sich mal ansehen wie das mit den GPS Koordinaten funktioniert und einfach anderen helfen die Informationen, die sie oft bereit sind beizusteuern, einzutragen. Man könnte aus Veröffentlichungen Mineraldaten vervollständigen. Die Farbe z.B. eines Minerals. Man könnte einfach mal ein wenig Recherchieren und versuchen ein Thema, Fundstelle wo wenig dazu eingetragen ist etwas zu vervollständigen. Heute wo alles im Internet mit wenigen Klicks greifbar ist, sind die Möglichkeiten doch unendlich.
Viele Grüße
Stefan
Mineralroli:
--- Zitat ---Wenn ich jemanden in der Sonne schwer Schaufeln sehe, kann ich mir denken, dass der Arbeiter Durst hat. Es ist bereits Mitarbeit ein Glas Wasser zu reichen, damit der Mann seine Arbeit verrichten kann. Dazu muss ich weder Wissen was er da tolles verlegen möchte noch wofür der Graben gut ist.
Ja es ist kompliziert, man muss sich mit dem Wasserhahn beschäftigen, Wissen wo die Gläser stehen und das Wasser auch noch in das Gefäß bekommen. Man muss sich evtl. mit etwas beschäftigen, was jemand anderem und nicht primär sich selbst nutzt
--- Ende Zitat ---
Perfekt, besser kann man das wohl kaum darstellen. Mitarbeit ist Mitarbeit auch wenn sie noch so gering ist. Ich habe mir auch viel selbst angeeignet und sooooo schwer ist es nicht. Zu den Mitgliedern: Wenn man die Karteileichen entsorgt, dann hat man den effektiven Stamm mit dem es sich zu arbeiten lohnt. Das Ergebnis wird zwar erschreckend sein, ist aber die Realität. Eine Präsenz im Facebook (nicht nur des Admin) halte ich auch für sinnvoll, denn ohne diese Netzwerke wird es schwer heute Bestand zu haben und vielleicht gibt es einen großen Zuwachs.
LG Roland
Schatten:
Morjen Stefan,
ich kann Deine Frustration sehr gut nachvollziehen.
Ich sehe da ein grundsätzliches Problem, das Du ja selbst erkannt hast:
Es fällt Dir schwer Arbeit auch mal anderen zu gönnen ;D
--- Zitat ---Für mich ist es ein Unding, dass selbst nach 18 Jahren ich der nahzu Einzige (Danke ausdrücklich an die Wenigen, die Ergänzungen vornehmen) bin der neue Mineralien einträgt. Da habe ich grundlegend versagt dies auf breitere Schultern zu stellen.
--- Ende Zitat ---
Nur mal an diesem Bsp. , ich hatte in grauer Vorzeit, auch einige Neueintragungen (neue Mineralien) mit vorgenommen. Irgendwann hatte ich das Gefühl, es geht Dir nicht schnell genug und Du hast viele Einträge bereits vorgepflegt und dann auch schon komplett übernommen.
Ha...wie praktisch für mich, so als Techniktroll, der Chef macht lieber selbst ;)
Und so zieht sich das durch das gesamte Projekt.
Da ich durch Familie/Arbeit/Arbeit am Haus/ Arbeit im Garten auch eine angespanntes Zeitmanagement betreibe, ist meine Reaktionszeit für Mitarbeit deutlich schlechter geworden.
Das hat nichts mit Unwillen zu tun, es ist im Durchschnitt schlichtweg nicht möglich zeitnah zu reagieren.
Manchmal hilft es etwas einigen Aufgaben etwas Zeit zu geben und auf Mithilfe zu vertrauen.
Sicher: die Masse wird weiter konsumieren und Wenige werden die Arbeit für Alle übernehmen, so war es immer und so wird es immer sein ;D
Mehr User bedeutet m.M.n. nicht automatisch mehr Mithilfe. ;)
Also:
Anderen ruhig mal Arbeit gönnen und dann aber auch die Geduld und das Vertrauen aufbringen, dass die entsprechenden Themen bearbeitet werden.
Ruhig auch zu einzelnen Themenblöcken nochmals zur Mitarbeit aufrufen, nicht jeder sieht auf Anhieb was getan werden muss (ist wie in der realen Arbeitswelt :P).
Vl. könnte man so ne Art Arbeitsgruppen bilden, nach Themen (Fundorte/Mineralien etc.) und so die Stärken der einzelnen Mitglieder bündeln?
Ich werde gern weiterhin meinen bescheidenen Beitrag leisten, sei es durch Fundstelleninfos (natürlich zu 99,99 % Raum Wernigerode) oder durch das Aufrufen zu mehr Taktgefühl und Gesprächskultur oder was mir sonst so auffällt. Aber es braucht halt manchmal etwas Zeit, die muss man mir dann auch einräumen können :D
Gruß
Silvio
Kupperdroll:
Einen wunderschönen Guten ... und Glück Auf !
Zu Erst eine Bitte : Lasst den MA nicht sterben !!
Ich bin zwar schon einige Zeit hier angemeldet und habe bisher eigentlich immer versucht , nach meinen bescheidenem Wissen und Können , hier mit zuarbeiten . Es haben mir auch schon andere Mitglieder geholfen , einige Sachen zu ordnen oder neue Gedanken und neues Wissen zu generieren . Es gibt in diesem Thread schon gute Denkansätze . Die Bewertung von Bildern und Beiträgen ist ja sowieso immer nur subjektiv . Wenn aber jemandem ein Beitrag bei seiner Arbeit oder Hobby weitergeholfen hat , sollte dieser das doch , bei betreffender Seite , öffentlich machen .
Wir sollten aber eines nicht vergessen : Hier treffen sich Profis und Laien !! Ich halte nichts davon , das zu trennen !! Hier kann doch jeder von jedem lernen ? Oder ??? -- Und das macht für mich persönlich den Reiz und den Charme und die Einmaligkeit des MA aus . --
Natürlich können wissenschaftliche Problematiken auch nur von den hiesigen Experten richtig be- und abgehandelt werden . Aber auch wir Laien könnten konstruktiv mit arbeiten . Wie ? Na so :
1. Bilder von Fundorten geben doch auch einen Eindruck wieder , wie dieser sich auch verändert ( hier und da sicher auch zum Schlechten für uns alle )
2. Muss es immer nur der perfekte Kristall sein sein , der ins Lexikon kommt ? Wie viele Stufen wurden gefunden , bis deeer Kristall gefunden wurde ? Der ist dann aber nicht vorherrschend .
Die Idee der ArbeitsGruppen ( AG ) finde ich nicht schlecht . Ich versuche meine Heimat , das Mansfelder Land , ein wenig zuordnen und zu vervollständigen . - Dazu nachher ein neuer Thread - Aber das sind dann auch , z. T. längere Rechergen , die viel Zeit in Anspruch nehmen . Da ist dann auch noch Familie ( für mich Vorrang ) und ein Arbeitgeber , der sich nicht zwischen 4-Schichtsystem mit BIO-Rythmus und 3-Schichtsystem mit Mehrarbeit entscheiden kann , und das seit Jahren .
Und so geht das sicherlich auch vielen anderen !
Zum Abschluss wohl die entscheidende Frage : MA für Profis oder Laien oder für Alle ?
Danke für Eure Aufmerksamkeit und ein schönes Wochenende !
Pcheloyad:
Guten Abend Stefan,
An erster Stelle stehst Du und Deine Familie, dann der MA !
Nach sovielen Jahren kannst Du Stolz und zufrieden sein, mit dem was Du und Deine Kollegen erschaffen habt.
Wie die weitere Entwicklung des MA verläuft, kann niemand garantieren bzw. vorhersehen, aber was gewesen ist und welches fachliche Wissen zusammengetragen wurde, ist offensichtlich und wird wohl für sehr lange Zeit nicht nur in unseren Köpfen, sondern hoffentlich auch als "Backup" sicher gespeichert sein.
Es ist eine Fundgrube der Mineralogie.
Dein Beispiel mit dem "Wasserreichen" an einen arbeitenden Menschen finde ich sehr treffend !
Silvios Vorschlag von Arbeitsgruppen trifft meine volle Zustimmung, gleichfalls seine Worte :
"Also:
Anderen ruhig mal Arbeit gönnen und dann aber auch die Geduld und das Vertrauen aufbringen, dass die entsprechenden Themen bearbeitet werden.
Ruhig auch zu einzelnen Themenblöcken nochmals zur Mitarbeit aufrufen, nicht jeder sieht auf Anhieb was getan werden muss (ist wie in der realen Arbeitswelt "
Genau so ist es........Du brennst sonst aus und das wäre das "Letzte" was der Atlas gebrauchen kann.
Mit der Genossenschaft finde ich ne gute Idee.
Vllt. können die Kollegen etwas mit der BA Freiberg in die Wege leiten ?
Jetzt lehn Dich einfach zurück und mach Dir einen ruhigen Sonntagabend.
Beste Grüße vom Balkan
Marcus
P.S. Admins,Mods......behaltet mich bitte "im Auge". Werde in nächster Zeit bevorzugt das Revier Bulgarien bearbeiten. Seit Euch gewiss, da gibt es keine "?" oder ähnliches. Entweder ich gebe etwas heraus, was stimmt oder ich halte meinen Rand. Da bin ich ein sturer, aber nicht heemdiggscher ( heimtückisch ) Sachse.
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