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Sammlung Nummerierung wo fang ich an?

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Mineralroli:
Hallo

Ich habe meine Sammlung auch durchnummeriert und die Nummern, die durch Tausch oder Verkauf freigeworden sind, wurde durch Neuzugänge ersetzt. Ich habe auch schon Sammlungen gekauft die nach Systematik benummert wurden, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden. Außer  der Registrierung in der Mineralienverwaltung am PC mit Foto, hat jede Stufe auch noch eine Karteikarte (man weiß ja nie....). Die Karteikarten sind in A7 also 10,5 x 7,5 cm und gibt es in verschiedenen Farben. Für diese Karten gibt es auch entsprechende Plastikboxen. In Kürze hänge ich mal ein Foto an. Bei Eigenfunde habe ich wie Stefan auch das Datum und bei Steinbrüche noch die Abbausohle dazu geschrieben.

Gruß Roland

Karteibox: Inhalt 200 Karten - 100 Stück je Farbe und diese nochmals mit Tab in 10er-Pakete unterteilt, was das Aufsuchen schneller macht
für PC: GS-Mineralienverwaltung
Ist natürlich doppelter Aufwand, aber sicher

Uwe E:
Hallo,


--- Zitat ---Und wie es so oft ist, wurde die Karteikartensammlung oder der PC, auf der die Sammlung verwaltet wurde, von den Nachfahren nicht gefunden oder schon entsorgt. Da hilft eine Nummer auf der Stufe natürlich sehr... Daher habe ich beschlossen bei Eigenfunden und Stücken, deren Fundort 100% gesichert ist, diesen auch auf der Stufe zu vermerken.
--- Ende Zitat ---

das ist natürlich ein sehr wichtiger Einwand!

Auf einigen Stufen habe ich das auch gemacht, auf Dosen prinzipiell. Als Kompromiss jede Stufe einzeln zu beschildern liegen meinen "Sammlungseinheiten" (Kisten, Vitrinenfächer) Inhaltslisten bei. Aber jedes Stück einzeln zu beschriften wäre allerdings die bessere Variante.


--- Zitat ---Sammlung Nummerierung wo fang ich an?
--- Ende Zitat ---
Das einzelne Beschildern wäre dann eine weitere Ausbaustufe der Sammlungsaufbereitung.

Grüße

Uwe

Bode:
Hallo,
Ich habe meine Sammlung in Access angelegt, Access vergibt automatisch eine ID Nr. diese klebe ich auf die Stufen. Über Abfragen bekomme ich ruckzuck die nötigen Informationen, ich kann jedes Detail welches zuvor in der Hauptliste eingetragen war gezielt suchen und mir Listen usw. erstellen. Änderungen werden automatisch in alle Listen, Abfragen und Kärtchen eingetragen. Obwohl ich die Kärtchen ebenfalls ausdrucken könnte, habe ich es noch nicht getan, für meine Erben liegt eine immer Aktualisierte Liste im Sammlungszimmer.

Viele Grüße
Georg Bode

Lynx:
Hallo

vielleicht auch noch ein Einwurf, der in die Richtung geht, was Uwe sagt.

Die Bestimmung (welches Mineral) kann nachgeholt werden, zum Teil ist sie eh falsch oder man etdeckt später Neues, was vorher übersehen wurde. Der Fundort (gerade bei Eigenfnden) ist nicht nachvollziehbar, wenn keine Informationen dabeisind.

Meine Numerierung hat deshalb zwei Teile, einen Teil, der die Fundstelle markiert und einen zweiten für die Nummer innerhalb der Fundstelle, also etwa Metazeunerit 05-010 (Stufe Nummer 010 des Fundorts 05: Halde 139/Lauta). Dabei sind die Nummern zwar eindeutig (nix wird doppelt vergeben) aber etwas beliebig. Und die Funde einer Fundstelle bleiben beisammen....

Der Vorteil ist, man kann irgendwo, also auch nicht bei Nr 1   ;D , anfangen. Für Leute, die Unordnung lieben, ist das nicht schlecht...
Und der zweite Vorteil ist, dass eben der wichtige Fundort gekennzeichnet ist

Ist aber auch nur eine Möglichkeit von vielen.
Gruß, Martin

Uwe E:
Hallo Georg,


--- Zitat ---Hallo,
Ich habe meine Sammlung in Access angelegt, Access vergibt automatisch eine ID Nr. diese klebe ich auf die Stufen. Über Abfragen bekomme ich ruckzuck die nötigen Informationen
--- Ende Zitat ---

so mache ich das auch aber für Neueinsteiger in die Sammlungsverwaltung würde Excel erst mal ausreichen. Das lässt sich später in eine Datenbank überführen, wenn man bestimmte Vorgaben einhält.
Der riesige Vorteil einer Datenbank ist, dass z. B. ein Fundort nur einmal eingetragen werden muss, dieser eine eindeutige Nummer bekommt und in den Daten zum Fundstück dann nur über eine eingeblendete Liste, hinter der sich neben der Fundortnummer der Fundortname befindet, eindeutig auf die Fundstelle verwiesen werden kann. Damit können vor allem auch Schreibfehler vermieden werden.

Hier mal ein Eintrag von meiner Sammlungsverwaltung in einer älteren Diskussion: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,39899.msg290144.html#msg290144

Ich habe da u. a. auch den Druck der Sammlungsnummern, verschiedenen Etiketten für diverse Dosengrößen und Sammlungszettel sowie Sammlungsbereichte integriert. Ursprünglich hatte ich ein Pascal-Programm geschrieben und später, als die Anforderungen höher wurden in die Datenbank überführt.
Da steckt auch 'ne Menge Arbeit drin (die Entwickler hier im Atlas kennen das), aber für den Anfang wäre, je nachdem wie firm man mit den Programmen ist, Excel ausreichen.
Wichtig finde ich, so viel wie möglich Spalten anlegen, um die Einzelheiten getrennt zu erfasen, also z. B. Fundort und Detailfundort (Sohle etc.)  getrennt. Das erleichtert eine spätere Umstellung. Um Eintragungen zu erleichtern und Schreibfehler zu vermeiden lassen sich in Excel auch Auswahllisten hinter den Feldern hinterlegen (Menü Datei-Datenüberprüfung-Einstellungen-Liste). Das ist zwar nicht so wie in einer Datenbank aber trotzdem eine Erleichterung.

Grüße

Uwe

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