Erste statistisch belegbare Schäden an der DNA entstehen (im 0,00x%-Bereich) bei einer Kurzzeitexposition von 500 mSv. Ich hab Mineralien bis ca. 4 mSv/h gesehen (8 kg Pechblende Schlema). Aber diese 4 mSv/h hast du nur an der Oberfläche und du sollst es ja nicht zerkauen oder darauf schlafen. Liegen die Sachen ein paar Meter weg, dann kommst du nie und nimmer auf 500 mSv in kurzer Zeit. Es gibt rein praktisch keine untere Schadensgrenze. Ich kann mit meinen Blenden leben, werde aber nicht behaupten, dass diese absolut harmlos sind. Da muss jeder Sammler selbst wissen, was er weiß und was er davon hält. Paranoia müssen aber nicht sein.
Natürlich wurden viele Wismutbergmänner krank. Die haben das ganze U-As-Geschlumsel aber auch als feinsten Staub eingeatmet. Alphastrahlung in der Lunge ist schadenstechnisch eine ganz andere Hausnummer als eine Pechblende in einer Dose, bei der die Alphas nicht durch wenige cm Luft oder gar die Dose kommen. Radon ist kritisch. Daher ist eine Lagerung auf dem Balkon oder im Gartenhäuschen sinnvoller als im Keller.
Was bei U-Mineralen anders ist als bei Kernunfällen: Kernunfälle setzen radioaktive Isotope frei, die der Körper "einbaut". Uran und co. tun dies kaum.
Wie gesagt, das ist meine Meinung zu den Sachen. Ich würde aber Messgeräte und wissenschaftliche Einarbeitung nahelegen und keinem "U-Neuling" sagen: kauf ruhig, macht nix.