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Tag der deutschen Einheit - eine Feier wert!
ganomatit:
--- Zitat von: Blackminer am 19 Nov 19, 18:32 ---
--- Zitat ---Obwohl wir erst Anfang 1990 rüber gegangen sind, erschienen mir die Gruben und Halden doch noch ziemlich unberührt. Wüste auch nicht, daß mal ein Förster, Eigentümer oder sonstwer mal gemeckert hätte, waren alle freundlich, was im Odertal bei St.Andreasberg nicht immer der Fall war.
--- Ende Zitat ---
Die Zeit war ein Phänomen! Ich nenne es der "Wilde Osten". Verbotsschilder haben da niemanden interessiert!
In St.Egidien sah der Acker aus....
Die einzigen die ab und zu noch Probleme machten, war der Werkschutz der Wismut.
Die Leute hatten besseres zu tun, als Sammler zu vertreiben.
Für mich als damaliger Lehrling und Jungsammler ne geile Zeit! Man war nur zu "grün hinter den Ohren" und eindeutig untermotorisiert mit zu wenig Stauraum(MZ ETZ150).
Rückblickend, kann ich sagen, ich hätte wärend der Lehre viel mehr blau machen und sammeln gehen sollen!
1991 ist unserer kompletten Lehrlingsklasse gekündigt worden.
Hinterher ist man immer schlauer!
GA
Raik
--- Ende Zitat ---
Was hast Du denn für eine Lehre gemacht, die 1991 abgebrochen wurde? Wenn man fragen darf.
Frank Heise
wilbi:
Hallo,
da fällt mir noch ein, daß wir, meine Sammelfreunde und ich, neben den genannten Stellen auch einige male Tilkerode besucht haben. Gold haben wir leider nicht gefunden.
Weiß Jemand, wie die Lage dort jetzt ist?
willi
Conny3:
Hallo,
dort war ich auch noch nie. Während der vergangenen Herbstexkursion mit dem Verein kamen wir auch auf den Fundort zu sprechen. Die Fundmöglichkeiten seien sehr schlecht (war ursprünglich auch geplant, wir ließen es aber aus diesem Grund sein).
--- Zitat ---Die einzigen die ab und zu noch Probleme machten, war der Werkschutz der Wismut.
Die Leute hatten besseres zu tun, als Sammler zu vertreiben.
--- Ende Zitat ---
Das könnte ich auch bestätigen. Wir waren 1991 dort auch (371, Pöhla). ;)
Gruß Conny
Blackminer:
Hallo Frank,
kann erst jetzt antworten.
Hab Geologiefacharbeiter mit Abitur lernen wollen. Wir waren die letzte Klasse, auf der ZAS in Johanngeorgenstadt,. die Berufsausbildung mit Abitur machen wollten.
Im Frühjahr 91 sind wir gekündigt worden, da es die BA mit Abi nicht mehr gab. Zumindest für uns als Lehrlinge im 1.Jahr.
Uns wurde folgende Wege vorgeschlagen:
1. Sofort Lehre abbrechen und aufs Gymnasium wechseln.
2. Wechsel in die BA ohne Abitur bis zum Beginn des neuen Schuljahrs auf dem Gymnasium.
3. Wechsel in die BA ohne Abitur bis zum Ende der Lehrzeit.
Ich hab den 2.Weg genommen und bin der Geologie bis heute beruflich treu geblieben.Wenn es auch "nur" die Baugrunderkundung ist. :)
GA
Raik
ganomatit:
Hallo Raik, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Es war eine recht unruhige Zeit nach der Wende.
Die Ausbildungsstätte in Johanngeorgenstadt oder was davon übrig war, habe ich nach Jahren der Wende mal besucht.
Schön, dass Du die Geologie im Beruf weiter ausleben kannst.
Ich habe mehrere Bekannte und Freunde die Geologie studiert haben, aber heute einen ganz
anderen Beruf ausüben.
Ich selbst habe mich damals 1974 auch als Geologiefacharbeiter mit Abitur beworben. Hatte keine Chance, da die Kinder von betriebsangehörigen Vorrang hatte. Meine Eltern arbeiteten nicht dort.
Nun sind 30 Jahre deutsche Einheit und alles ist anders!
Was bleibt ist die Leidenschaft sich mit Steinen zu beschäftigen.
Viel Freude weiterhin im Beruf und bleib gesund!
MfG Frank Heise!
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