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Tag der deutschen Einheit - eine Feier wert!
Harzsammler:
--- Zitat von: Conny3 am 17 Nov 19, 20:20 ---4: zeigt die schon legendäre Großstufe mit Beryllsonnen vom Henneberg, die Herr Fischer bis zur Bahnstation Zschachenmühle vom Steinbruch aus schleppte. Sie war ca. 1 m² groß und ca.15 cm dick.
--- Ende Zitat ---
... das wären bei der Größe 300-400Kilo :o Respekt!
Grüße,
Michael
Conny3:
Hallo Michael,
nun vielleicht war es auch etwas übertrieben. Ich erinnere mich aber an wenigstens 10 cm Dicke und so 60x 80 cm Größe. Sie müsste noch in der Sammlung/Kabinett stehen. Die Beryllsonnen waren so um 10 cm groß und 2-3 mm breite Stängel. Auf dem Bild erkennt man das leider nicht so gut. Auch die grauen Bereiche oben auf der Stufe waren mir bei dem Teil, was ich in der Sammlung von W. Fischer damals sah, nicht bekannt. Ich war auch nicht bei der Bergung dabei. Die Beryllfunde auf der unteren Sohle waren alle vor 1980 gemacht wurden. Es wurde aber gesagt, das er das Stück im Rucksack o.ä. bis runter an die Bahn geschleppt hatte. Leider kann ich ihn nicht mehr fragen, ob das damals alles so stimmte.
Gruß Conny
wilbi:
Hallo,
wir Harzsammler im Westharz haben uns natürlich erst auf die Gruben in Hsserode, Ilfeld und Wolfsberg gestürzt. Da gab es Sachen die es bei uns im Westharz nicht gab, z.B. Wismut im "Aufgekärten Glück", in Ilfeld den Manganit und Wolfsberg Graf-Jost-Zeche Antimonit in größeren Kristallen.
Obwohl wir erst Anfang 1990 rüber gegangen sind, erschienen mir die Gruben und Halden doch noch ziemlich unberührt. Wüste auch nicht, daß mal ein Förster, Eigentümer oder sonstwer mal gemeckert hätte, waren alle freundlich, was im Odertal bei St.Andreasberg nicht immer der Fall war.
Glückauf
willi
Conny3:
Hallo,
Ilfeld war vor der Wende zwar erreichbar, aber auch hier wegen der Grenznähe etwas problembehaftet. Auch hier kamen immer wieder die Fragen: "Wo wollen sie denn hin ?" In Wolfsberg war ich auch das erste Mal nach der Wende ;) und Wernigerode - Hasserode, na ja, mit Familie und bei Schnee war da vor 1990 wenig zu machen (auch schon zu weit).
Gruß Conny
Blackminer:
--- Zitat ---Obwohl wir erst Anfang 1990 rüber gegangen sind, erschienen mir die Gruben und Halden doch noch ziemlich unberührt. Wüste auch nicht, daß mal ein Förster, Eigentümer oder sonstwer mal gemeckert hätte, waren alle freundlich, was im Odertal bei St.Andreasberg nicht immer der Fall war.
--- Ende Zitat ---
Die Zeit war ein Phänomen! Ich nenne es der "Wilde Osten". Verbotsschilder haben da niemanden interessiert!
In St.Egidien sah der Acker aus....
Die einzigen die ab und zu noch Probleme machten, war der Werkschutz der Wismut.
Die Leute hatten besseres zu tun, als Sammler zu vertreiben.
Für mich als damaliger Lehrling und Jungsammler ne geile Zeit! Man war nur zu "grün hinter den Ohren" und eindeutig untermotorisiert mit zu wenig Stauraum(MZ ETZ150).
Rückblickend, kann ich sagen, ich hätte wärend der Lehre viel mehr blau machen und sammeln gehen sollen!
1991 ist unserer kompletten Lehrlingsklasse gekündigt worden.
Hinterher ist man immer schlauer!
GA
Raik
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