Moin,
ich habe schon seit Längerem den Wunsch Geologie an der TU Freiberg zu studieren und in diesem Fachgebiet später tätig zu werden. Ich bin schon seit einigen Jahren Sammler (eher unprofessionell), interessiere mich aber sehr für die Theorie hinter dem Optischen (v.a. Chemie gehörte schon immer zu meinen Lieblingsfachgebieten

). Deshalb würde ich mich gerne zum nächsten Sommersemester immatrikulieren. Allerdings leide ich unter einer Rot-Grün-Sehschwäche. Das machte sich in der Vergangenheit schon beim Sammeln negativ bemerkbar, als ich beispielsweise grüne Kupferminerale in rotem Schlamm suchen wollte und rein gar nichts erkennen konnte. In Chemie hatte ich bei Farbreaktionen auch immer kleine Probleme. Ich kann zwar auf größeren Flächen oder der Ampel rot von grün gut unterscheiden, bei Farbnuancen (bspw. Brauntöne bei Strichfarben) oder bei der Beurteilung, ob eine Lade-LED von rot auf grün umgesprungen ist, komme ich an meine Grenzen. Das ist auch ärztlich festgestellt worden. Ich wollte nun fragen, ob es für mich unrealistisch oder gar unmöglich ist, Geologie zu studieren und als Geologe zu arbeiten? Vielleicht gibt es einige Studenten, die wissen, ob solch eine Sehschwäche ein zu großes Hindernis ist. Es wäre wirklich schade, wenn dem so wäre, weil es schon lange mein Wunsch ist :'(. Aber es ist besser, es vorher zu wissen, als das Studium dann abbrechen zu müssen.
Ich würde mich über Erfahrungen und Meinung freuen.
Viele Grüße
Quarzsammler