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Mikroskop- bzw. Lupenobjektiv

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gladhammar:
Hallo Sebastian,
danke für die Aufklärung.
GA Detlef

uwe:
Hallo Ukrich und Sebastian,

jetzt werden die Antworten konkret und für mich sehr hilfreich - danke. @Sebastian: Allerdings ist das mit der Größe der zu fotografierenden Objektes so eine Sache. Ich hänge mal ein Bild eines Argentopyritkristalles an. Der Kristalldurchmesse beträgt weniger als 1 mm. Das Bild ist mir zufällig (!) mit einer am Binookular befestigten Kamera gelungen. Natürlich möchte ich bewußt und geplant solche bzw. bessere Bilder meiner Mikros machen.

Ich stelle mal demnächst ein Bild meiner Selbstbau-Ausrüstung in diesen thread und bitte Euch dann Eure Meinung zu sagen, ob das was wird oder ob ich es lassen soll. Erst mal danke.

Gruß
Uwe

Sebastian:
Hallo Uwe,
Konkrete Hilfe kann man meistens am besten geben wenn man die konkreten Anforderungen
Kennt. Das ist meist sehr komplex (Geld, Voraussetzung, Zielsetzung...). Das wollte ich vor einer
Empfehlung abklären. Das Bild was du zeigst hat eine bildbreite von ungefähr 3-4 mm.
Das ist eine Vergrößerung auf sensorseite ~8x-7x. Der Bereich ist schon nicht ganz einfach, denn gute Objektive kosten
Da schon Geld. Eine Empfehlung wäre das Zeiss 6,3x Semiplan. Das sollte für vernünftiges Geld zu bekommen sein.
Das Lomo 8x wäre auch eine günstige Option. Damit würde ich anfangen. Aufrüsten geht dann schnell...
Lupenobjektive wie Photar 25 oder Luminar 25 würden auch gehen, sind aber deutlich teuerer.
Für den Bereich 1x-4x empfehle ich günstige Vergrösserungsobjektive neben dem genannt Amscope Objektiv.
Schneider Componon 50 f2.8 ist ein solider Performer.
Aber meistens gibt es noch ganz andere Hürden. Ein Bild vom setup und eines beispielbildes was nicht geklappt hat
Wäre hilfreich um die Grundvoraussetzungen zu verbessern das die objektive auch liefern können.
Viele Grüße,
Sebastian

gladhammar:
Hallo Uwe,
interessant wäre auch zu wissen wie du die Kamera auslöst, weißabgleich wie, welche Beleuchtung - Leuchtmittel, wie kommen die Ebenen zustande - bewegst du Objekt oder Objektiv, Belichtungszeiten, eventuell Blende, wie stabil ist der ganze Aufbau? Da habe ich sicher noch einiges vergessen.
Die Unschärfe rührt sicher vom Spiegel her - Erschütterungsunschärfe. Warum das Bild so flau ist können sicher andere Tipps geben.
GA Detlef

uwe:
Hallo,

ich füge mal ein Bild meiner Ausrüstung bei mit welcher ich Aufnahmen im Bereich ab 5 mm mache. Normalerweise nutze ich nicht alle 4 Zwischenringe und ich schalte sonst auch nicht mein Objektiv mit Festbrennweite vor. (Mein normales brauchte ich zur Aufnahme.)

Die Vibration (Spiegelschlag) ist sicher ein Problem. Deshalb habe ich das Objektiv, wie zu sehen, abgestützt. Aus diesem Grund hatte ich an ein Mikroskopobjektiv gedacht, um so einen  langen instabilen Rüssel zu vermeiden. Die Ausrüstung ist ziemlich schwer, die Grundplatte besteht aus massivem Stahl. Also aus dieser Richtung werden keine Schwingungen übertragen.

Das etwas flaue Bild rührt sicher von der Nachbearbeitung her. Ich schärfe mit ViewNX2 und bearbeite (weißabgleich usw.) mit GIMP. Manchmal entrausche ich mit NeatImage v8.

Akruell beleuchte ich, wie auf dem Foto zu sehen, mit eine Eigenbau-LED-Leuchtring mit zwei Reihen. Das reicht auch für die lange Brennweite mit den Zwischenringen.

Also was denkt Ihr, nachdem Ihr mein Fotogestell gesehen habt?

Ich werde mal die zahlreichen Objektivempfehlungen, die Ihr mir genant habt studieren. Das Mikroobjektiv sollte allerdings mit der Niko-technik kompatibel sein.

Gruß
Uwe

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