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Boltwoodit aus Namibia
loismin:
Hallo Elmar.
Sind deine analysiert ?
Weil Farbe ist leider ein schlechtes Bestimmungsmerkmal !
Und für mich schauten diese xx genauso aus wie Uranophan oder ähnliches , bin aber kein kenner für die Fundstelle !
Loismin
Elmar:
Liebe Sammlerkollegen,
die optische Unterscheidung von Boltwoodit und nicht-Boltwoodit (sei es Weeksit, Uranophan-beta oder auch Sklodowskit und ähnliche Uransilikate (nicht beschr. von der Fundstelle!)) finde ich recht einfach, wenn man ein paar Stücke aus dem Goanikontes Claim in der Hand hatte.
Weeksit, Uranophan-beta oder auch Sklodowskit u.a. optisch auseinander zu halten ist eher unmöglich.
Uranophan-beta (oder ein Stüfchen das so bezeichnet war) habe ich von der Fundstelle noch nicht gesehen.
Sicher kann man sich da nur sein wenn man mal per EDAX von ein paar Stücken die Kationen erfasst.
Vieleicht gibt die Literaturquelle 'Bezing, L. von, Bode, R. & Jahn, S. (2007): Namibia. Minerals and Localities. Edition Schloss Freudenstein, Bode Verlag, Haltern, 338 pp. (in English)' mehr Auskunft. Habe ich leider nicht zur Verfügung.
Wer hat das und kann mal nachschauen ?
VG
Elmar
Peter-1:
Hallo Elmar,
jetzt habe ich nochmal von einer anderen Stelle 2 Aufnahmen gemacht. Vielleicht hilft das etwas weiter. Die genaue Beschriftung lautet:
Boltwoodit gelbe nadelartige xx, teils in Quarzxx, teils in Gips oder Calcit eingewachsen. Goanikontes Claim, Swakopmund District, Erongo, Namibia.
Bildbreite Bild 2 = 1,4mm
Elmar:
Hallo Peter,
das sieht nach Boltwoodit aus. Der Habitus unterscheidet sich stark zu den zuerst eingestellten Fotos.
Gibt es in Realität (wie zu den zuerst im Thread eingestellten Fotos) auch den deutlichen Farbunterschied ?
Dann hast du wahrscheinlich beide Mineralien auf dem Stüfchen (Sei es nun Weeksit oder Uranophan-beta, da hilt sicher nur Analytik oder nähere Infos aus der Literatur)
VG
Elmar
Peter-1:
Hallo Elmar,
ich habe aus den Rohdaten/Bilder versucht die Farbe zu analysieren. Die letzten Bilder zeigen ein etwa mehr ins Orange gehenden Farbton. Mehr kann ich dazu aber nicht sagen. Mehr Meßaufwand möchte ich aber auch nicht betreiben. Röntgenfluoreszenzanalyse könnte ich zwar vornehmen, aber leider erst ab 20 keV und das bringt nix.
Peter
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