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Rauschen bei hoher Vergrößerung

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uwe:
Danke Norbert,

ich denke mit anderen Leuchten läßt sich dieses Problem lösen. Ich nehme auch an, daß ein relativ kleinlinsiges Mikroobjektiv in Verbindung mit einer durch das Balgengerät sehr langen Brennweite viel Licht schluckt und generell eine stärkere Beleuchtung erfordert.

Nachdem ich das Beleuchtungssystem dann mal verbessert habe, wird mein nächstes Problem die Bildqualität (Schärfe) sein. Wenn ich die hervorragenden Bilder von Klaus Schäfer sehe, schießen mir beim Betrachten meiner Mikroaufnahmen die Tränen waagerecht aus den Augen.

Gruß
Uwe

cmd.powell:
Moin Zusammen

Wenn man mit LED's beleuchtet, sollte man nur gut gesiebte Gleichspannung verwenden. Die meisten handelsüblichen LED-Stromversorgungen sind Pulsweitenmoduliert und flackern dementsprechend mit einer gewissen Frequenz. Diese sollte jedoch irgendwo im höheren Kilohertzbereich sein (50 - 500 kHz, also das 1000- bis 10000-fache der Netzfrequenz). Da diese grundsätzlich ein Kostenfaktor sind, sparen sich die meisten Hersteller einen guten Tiefpassfilter um das "Flackern" zu unterdrücken. Mit einer Induktivität und einem passenden Kondensator kann man das Flackern "abschalten". Leider gibt es für solch einen Tiefpassfilter keine Universalkonfiguration und er muß an den entsprechenden Wandler angepasst werden, sonst könnte ich hier gleich die entsprechenden Werte liefern.
Alternativ kann man LED's an einem Labornetzteil betreiben, diese gibt es in einfacher Ausführung für nicht allzuviel Geld z.B. in der Bucht und liefern gut gesiebte Gleichspannung die keine Wünsche offen lassen sollte.

@Uwe: Ja, das liebe Thema Schärfe: Da helfen auf Dauer leider nur entsprechend hochwertige Objektive. Das Zeiss Jena Semiplan 6,3/0.16 (nicht das Apo, das macht Farbfehler !!!) hat nach meiner Erfahrung mit das beste Preis/Leistungsverhältniss; kostet rund 40 Euro und liefert auch bei 20 MPixel noch rattenscharfe Bilder. Danach wird es schwieriger und vor allem teurer. Ich bin inzwischen bei Mitutoyo gelandet und - ächtz - pleite...

Fabian99:
Hallo,

ich dachte an EMV, Kabel um Netzteil gewickelt oder so etwas.

LG

Sebastian:
Die Schärfe wird erstmal Schwingungsabhängig sein. Die Objektive die erworben sind sehr hochauflösend. Das Zeiss ist trotzdem in dem Bereich eine sehr gute Empfehlung.
Aber um die Schwingungen in Griff zu bekommen muss man erstmal rausfinden wo die herkommen (liveview und 10x vergrößern).
Gruß Sebastian

cmd.powell:

--- Zitat von: Fabian99 am 19 Jan 20, 19:59 ---Hallo,

ich dachte an EMV, Kabel um Netzteil gewickelt oder so etwas.

LG

--- Ende Zitat ---

EMV sollte eigentlich keine Rolle spielen: LEDs sind nicht empfindlich genug und das USB-Label zum Datendtransfer dürfte ausreichend abgeschirmt sein, ebenso die Elektronik in der Kamera selbst.

Die Schwingung kann - leider - auch aus dem Verschluß der Kamera kommen. Manche Kameras haben einen für die Mikrofotografie etwas zu starken Verschluß und erzeugen damit so starke Schwingungen, das sie für höhere Vergrößerungen unbrachbar sind. Hier hilft nur andere Kamera oder eine externe Belichtungssteuerung über die Beleuchtung. Diese Problem habe ich, da ich mir die EOS 60D gekauft hatte ohne zu wissen, das die den für Mikrofotos ungünstigsten Verschluß hat. Mit einer externen Belichtungssteuerung kann ich dieses Problem aber erfolgreich umschiffen.

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