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Rauschen bei hoher Vergrößerung

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uwe:
Da ich diesen thread eröffnet habe noch mal meine bisherigen Erfahrung mit meiner eher low-budget Ausrüstung: Bei kleiner Blendenöffnung, niedrigem ISO-Wert und entsprechend langen Belichtungszeiten kann ich mit empfindlicher Handsteuerung recht ordentliche (zumindest für meine Begriffe) Aufnahmen machen.

Im Rahmen meiner bisherigen Anfragen habe ich den Hinweis auf DigiCamera Control erhalten - dafür meinen großen Dank. Allerdings ist das gelobte Picolay im Vergleich zu CombineZP nicht das Wahre.

Gruß
Uwe

Sebastian:
Hallo Uwe,
Wie stellst du die Blende ein? Mit welchem Objektiv und warum?
Generell limitiert eine kleine Blende das Auflösungsvermögen. Extrem ist das beim Maßstab höher 1:1.
generell ist der Gedanke der richtige lange belichtungszeiten zu wählen, da die Kamera ja selber schwingt.
Gruß Sebastian

Embarak:

--- Zitat ---...Generell limitiert eine kleine Blende das Auflösungsvermögen...

--- Ende Zitat ---
Das kann ich so nicht stehen lassen.
Das Auflösungsvermögen eines Objektivs ist zwar von der Blendenzahl abhängig, die Beziehung ist aber nicht linear.
Das Auflösungsvermögen nimmt mit Verkleinerung der Blende zunächst sogar zu, dann aber durch Beugungsunschärfe wieder ab.
Stichworte Auflösung, Beugungsunschärfe und förderliche Blende, Kritische Blende

Gesucht wird die Blende mit maximaler Auflösung und möglichst großer Tiefenschärfe, die mit kleinerer Blende zunimmt.
Für manche Objektive findet man die Daten im Netz. Beispiel  Canon EF 100mm f/2,8L IS USM Macro

Wenn mir keine Daten für mein Objektiv zur Verfügung stehen, würde ich selber eine Testreihe ansetzen.
ISO und Belichtungszeit konstant, nur Blende variieren.
Als Hilfsmittel käme ein Mikrometer Objektträger in Frage.

Gruß
Norbert

loparit:
so mache ich das auch, funktioniert sehr gut!

Sebastian:
Hallo Norbert,
ja da hast du recht. Fotoobjektive sind so gerechnet das mit leichtem abblenden die höchste Abbildungsleistung erreicht wird.
Trotzdem ist die Abhängigkeit rein Physikalisch NUR durch die Blende (kann in NA umgerechnet werden) und die Wellenlänge definiert.
Bei Mikroskopoptiken hat man dementsprechedn eine feste maximale Blende, die entsprechend korrigiert sind.
Hat man eine Variable Blende ist dein Ansatz definitv der richtige.
Was soll das heißen? Je besser ein Objektiv auf Hohe blenden korrigiert ist, desto bessere Auflösung lässt sich in der Mikrofotografie erzielen.
Deshalb werden auch Mikroskopobjektive gerne eingesetzt.
Viele Grüße,
Sebastian

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