Hallo zusammen,
in letzter Zeit hatte ich ein paar Versuch beim Fotografieren gemacht. Mein (neuer) Aufbau ist ziemlich simpel. Am Mikroskopstativ (das einen Feintrieb hat) habe ich mit einem Kantholz meine Kamera festgemacht. Als Objektive versuche ich mich mit Amscope 10x und 4x beinendlicher Korrektur an einem einfachen Balgenauszug. Ebeneneinstellung und Aufnahme erfolgt von Hand wobei ich per Spiegelvorauslösung versuche, Schwingungen kleinzu halten. Ein Aufbau wirklich für Fußgänger.
Stacking mache ich mit Zerene und Nachbearbeitung mit Lightroom.
Jetzt habe ich ein paar Aufnahmen, wo ich Euch gerne um Rat fragen wollte (deshalb, Oliver, die leinwandfüllende Größe

).
1) Rauschen. Die Bilder zeigen nach dem Stacking ein deutliches Pixelrauschen, insbesondere auch in den eigentlich bewußt unscharfen Gebieten. Die Einzelbilder sind deutlich besser als das zusammengesetzte Bild. Wie kann ich das besser machen? Ist das bei Euch auch so?
Beispiel ist das Dundasit-Bild. Bei Linarit habe ich in Lightroom eine (für mein Empfinden doch recht massive) Rauschunterdrückung gewählt. Sieht meiner Meinung nach besser aus. Wie handhabt Ihr das?
2) Bei feinen, nadeligen Aggregaten klappt das alles nicht so ganz, siehe Mimetesit-Bilder (auch hier sieht mans am besten bei leinwandfüllender Darstellung - nix für ungut, Oliver ;-), ich werd mich in Zukunft wirklich besser beherrschen).
Mache ich zu große Schritte (je Bild um die 100)? Kann es sein, dass meine Bildfeldschärfe nicht stimmt (also die Einstellung am Balgen)? Muss ich mehr auf Parallelität der optischen Achse mit dem Verfahrweg achten?
Vielen Dank für Eure Anregungen!
Die Bilder:

Bildqualität verbessern

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EDIT: da war versehentlich ein Mimetesit-Bild doppelt... Habs ausgetauscht.