Arbeitsmittel / Means for work > Aufbewahrung, Präsentation / Presentation, Keeping

Was kann man als Mikromount bezeichnen

<< < (5/6) > >>

geni:
Hallo,

ich zitiere aus dem Buch Micromounts von Prof. Vollstädt

Micromounts

Eine genau Größendefinition ist nicht möglich. Man versteht darunter Stücke, die kleiner als 15 x 15 mm sind. Der englische Begriff ist aus den beiden Wörtern micro - klein und to mount - montieren gebildet. Die wörtliche Übersetzung >> Kleinmontage << charakterisiert etwas wesentliches, nämlich die Montage der kleinen Mineralstufen in in einer Aufbewahrungsdose.

des weiteren steht dort: das Wesentliche ist das Mineral und nicht die kunstvolle Montage.
Durch eine zweckmäßige, unauffällige und vor allem rationelle, zeitsparende Montage soll das Mineral in der Dose sicher befestigt werden.

Und das mache ich, die Münchner Mikromounter des Lithothekverein und sehr viele Micromounter in Deutschland, Europa und der "USA" mit denen ich im Kontakt stehe, auch so.

Gerhard Niceus (geni 8))

loismin:
Hallo Gerhard.

Das hast du schön erklärt und genauso seh ich das auch .
Aber wie gesagt, wer das sehr kunstvoll montieren will ,und unsere einfache Montagen belächelt ,kann das ja gerne so machen .
Das stört mich nicht im geringsten , da kann das wirklich jeder so montieren wie es ihm am besten gefällt .

Loismin

Elisabeth K.:
Mir ist schleierhaft, was es da für Missverständnisse mit dieser doch mehr im Inland bzw. deutschsprachigen Raum operierenden Sammlervereinigung geben sollte. Außer mit Leuten, die auf Missverständnisse warten, um sie selbstgefällig aller Welt unter die Nase zu reiben, versteht sich. Sammeln jedweder Art sollte nicht mit Militanz betrieben werden. Und diejenigen, die ohne diese Militanz in ihrem Leben nicht auskommen, sollten unter sich bleiben und dem Rest der Gesellschaft damit nicht auf die Nerven fallen. Die Bestätigung der eigenen Meinung wird eine größere sein und so wäre allen gedient.

Glückauf!
Elisabeth

Klaus Schäfer:
Hallo Leute,

Nicht das wir uns hier missverstehen. In meiner Sammlung habe ich einen Bestand von genau 8 Micromounts aus der Sammlung von Alex Kipfer, der ein wunderschönes Buch über Micromounts mit all ihren Vorteilen (und Nachteilen) schrieb. Dieses Buch begleitete mich in den Anfängen meiner Sammelleidenschaft. Ich konnte diese MM´s nach dem Tod von Alex Kipfer erwerben. Es sind eher banale Minerale, aber schöne Montagen.
Anschließend tauschte ich viele Mineralien per Post (Mount Saint Hilaire, Tsumeb) u.v.a.m, so daß hier die Größe recht limitiert war. Diese kleinen Stücke wurden auch von mir in MM-Döschen mit (Silikon-) Kitt gerammt, der leider Gottes mittlerweile sehr in die Jahre gekommen ist und sich mit ekligem Gestinke in die Mineralien hinein verabschiedet hat.
Nach dieser Episode ging es an den Lengenbach und ins Binntal, gute Funde häuften sich, die Stücke wurden größer und landeten zum Teil in der Vitrine.
Dann kam eine Phase mit Achaten, die nur eine Nummer auf den A.... gemalt bekamen und in der Vitrine präsentiert wurden, oder in Schubladen eingekoffert wurden, bis die Schubladenführung brach.
Dann konnte ich in unserem neuen Haus meine Ausstellungsfläche vergrößern und meine größte Bergkristallstufe misst nun 55 cm x 34 xm.
So entwickeln sich Leidenschaften ...

Bis bald, Klaus

Kluftknacker:

--- Zitat von: geni am 01 May 20, 19:22 ---ich zitiere aus dem Buch Micromounts von Prof. Vollstädt
--- Ende Zitat ---
Das ist ja nun wahrlich DIE Koryphäe in Sachen Micromounts, auch nur bei Kipfer geklaut ... ::)

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln