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Makroschlitten für Stacking

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palpatine:
Auch wenn ich hier etwas offtopic bin, auch ich fahre rechnerisch mit 0,001 mm. Schalte ich den Treiber in den Microstepping-Modus dann komme ich rechnerisch auf 0,000125 mm. Als Beispiel, was ich mit meiner DIY-Stackingrail maximal machen kann, 2 Bilder minimal in PS nachbearbeitet. Sind jetzt ästhetisch nicht die Brüller, aber zum Dokumentieren langt es.

Bild 1 Oneshot mit Olympus UPlan 50x BB ca. 0,5 mm

Bild 2 Stack mit Olympus Uplan 50x aus 590 Stacks BB ca. 0,5 mm

Viele Grße
Marcel

Fabian99:
Naja, vergiss nicht: Wellenlänge ist rund 0.6µm, dann kommt noch Heisenberg zu den anderen Unschärfen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Konfokalmikroskop#Aufl%C3%B6sung
Normale Mikroskope sind imho ca 1,2 bis 1.5 schlechter.

Ich frage mich, warum es so schwer war, ein stabiles interferometer im Labor aufzubauen...

LG

palpatine:
Hallo Fabian,

man kann natürlich die ganze Sache wissenschaftlich angehen und berechnen etc. Dabei wird mir aber immer ganz schwummerich im Kopp. Fakt ist, das man mit jeglicher Technik Bilder machen kann, wie die dann am Ende aussehen, ist ein andere Sache. Letztendlich muss der Benutzer am Ende der Kamera mit der ganzen (High)Technik umgehen können und sie muss ins gesetzte Budget passen.

Bei der Beantwortung der Frage "taugt das was" stehen doch letztendlich auch die Vorlieben und Erfahrungen der jeweiligen Beantworter im Vordergrund.

Viele Grüße
Marcel

Fabian99:
Hallo Marcel,

da bin ich voll bei dir. Auf der anderen Seite zeigt sich die Unvernunft in der Anzahl der Nachkommastellen (war glaube ich Gauss).
0.6µm Wellenlänge 4µm Länge der Zigarre bei einem konfokalen Mirospkop mit 50er Objektiv. Und wir reden über sub-µ.

LG

Josef 84,55:
Hallo,

ich bin auch skeptisch ob Schritte unter 1 µm einen Vorteil bringen, der durch einen echte Verschiebung erklärbar ist. Vielleicht entsteht die beobachtete Qualitätsverbesserung auch durch das zusammenrechnen gleicher Bilder, wie es glaube ich in der Astronomie gemacht wird.

Ob die günstigen Hubtische so geringe Verschiebungen überhaupt auflösen können ist auch fraglich. Ich habe zwei billige aus China und deren mechanische Qualität entspricht nicht dem Mikroskoptrieb (Zeiss Standard 14) den ich zum Stacken verwende. Mag sein das die Marken Hubtische Newport, Thorlabs... dies leisten können, die bekommt man aber auch nicht um 50-70€.

Der Griff eines Mikroskop-Feintriebes lässt sich auch leichter adaptieren als eine Mikrometerschraube die sich quer bewegt. Eine Variante von Wemacro ist dafür gebaut.

Grüße Josef

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