Zitat: Das ist ein Lyditgeröll mit Derbquarzbändern.
Hallo Bernd-Kurt,
Du sagst das mit einer solchen Sicherheit, als habest Du den Stein schon in der Hand gehabt. Eine Bestimmung nur nach einem Foto ist in der Regel eher etwas schwierig.
Du hast jedoch einen interessanten Terminus genannt: Derbquarzbänder.
Ich muss gestehen, dieses Wort ist mir unbekannt und bisher in der Fachliteratur noch nie begegnet. Auch aus der Niederlausitz hörte ich dieses Wort bisher nicht. - Sage mir doch bitte, wo ich darüber etwas finde. Vielleicht ist es mir ja entgangen, habe es überlesen; wie auch immer.
Dazu habe ich aber nun schon gleich eine Frage: Bei wie vielen Millimetern beginnt denn ‚derb’? - Die Lydite hier haben Bänder im Zehntelmillimeterbereich bis zu ein paar Millimetern Stärke. Mit wenigen Ausnahmen sind sie schwarz mit +/- weißen Bändern.
Und noch etwas: Die Lydite, die ich kenne, sind nie rund sondern eckig. Haben Kanten und kantige Brüche. Mit rund abrollen ist da eigentlich nix.
Wenn ich mir ähnliche Steine (ähnlich dem von Marianka) aus der Lausitz anschaue, dazu solche, wie ich sie auch in meiner Umgebung gefunden habe, ebenfalls mit dickeren Quarzbändern, dann denke ich, dass es sich bei Mariankas Stein auch um eine Sandsteinbrekzie handeln könnte. Aber in Schwarz? Ist nur mal so ein Gedanke.
Ich hoffe, dass der Stein einmal sicher bestimmt werden kann, denn noch ist er es aus meiner Sicht nicht.
Besten Gruß
Eckard