Glück Auf!
Mir fällt dazu erst einmal nur eins ein: "Hoffnung ist wie die Sonne. Wenn du nur an sie glaubst, wenn du sie sehen kannst, wirst du niemals die Nacht überstehen." Leia Organa in Star Wars, Episode VIII - Die letzten Jedi
Wenn man schon eine Sammlung hat, hat man doch beste Voraussetzungen, um sich intensiver mit den Mineralien, den Paragenesen, den Fundorten und Lagerstätten zu beschäftigen. Das Internet bietet dazu mittlerweile so viele Möglichkeiten, auch über die Online-Datenbanken verschiedenster Bibliotheken (die häufig nicht von Online-Suchmaschinen durchsucht werden). Je nach Sammelgebiet hat man schon Gleichgesinnte oder man sucht sich welche.
Der Mineralienatlas ist eine Datenbank die von freiwilliger Arbeit engagierter Benutzer lebt. Überall können Informationen ergänzt, Sachverhalte verbessert werden. Auch wenn das Corona-Virus ein Spielverderber der Zwischenmenschlichkeit ist, im Mineralienatlas ist niemand alleine. Wer sich hier engagiert und Hilfe braucht, wird Hilfe bekommen.
Mir fallen noch Tausend Gründe für dieses Hobby ein, welches (für mich) sehr quarantänetauglich ist. Ich habe in den vergangenen Monaten meine Sammlung deutlich aufgewertet (viele Daten in die Datenbank aufgenommen, Unterlagen vergangener Exkursionen aufgearbeitet, die Sammlung durchsortiert, zu Mineralien, Paragenesen, Fundstellen recherchiert, Fehler gefunden und korrigiert; und dabei wieder viel gelernt; viele Steine an Tauschfreunde verschickt und viel zurückbekommen, für die Sammlung aufgearbeitet oder wieder weitergegeben; viele Telefonate geführt mit Sammlerfreunden, um Antworten zu bekommen; den ungelesenen Literaturberg verkleinert, ... .
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut