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Der Beweis...

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Lynx:
Sorry, doch noch ein wenig Philosophie und Co...

Hallo Eckard

wie Du sagst gehört Dogma (Lehre, Lehrmeinung) auf die Seite der Wissens-, Glaubens- und Meinungsverbreitung (das ist zunächst neutral und an keiner Stelle abschätzig gemeint)

also grob :  Idee -> Gesellschaft

und Wissenschaft auf der Seite der Wissensschaffung, etwa

Natur -> Idee...

Gruß, Martin

P.S. Der namensgebende Luchs im Tierfreigelände im Nationalparkzentrum Lusen hatte keine Lust auf die vielen Fotografen, die - den Gesprächen nach schon rund zwei Stunden - darauf warteten, dass er sich endlich zu ihnen umdrehen, und nicht mehr den Rücken zuwenden würde. Wie Katzen halt so sein können.

Eckard:
Hej Martin,

alles ok. - Von mir nun keine weiteren Flausen.

Dass die Kätzchen einem oft die kalte Schulter zeigen, tja, damit muss man leben. Aber Luchse sind faszinierende Katzen. Und mindestens einer von ihnen streunt, wie ich vernahm, hier irgendwo im mittleren Niedersachsen (kein Bergland wie der Harz, der für einen Münchener ja eher ein Hügelland ist :)) umher.

Besten Gruß nach Süden

Eckard

jkstar:
Sorry, ich meinte Steinbruch Vollmersbach, da ist meiner auch her. In der Mitte der Scheibe sind die ursprünglichen Kriszalle noch voll erhalten.

Gruß, Julian

Praxiteles:
Ich möchte mich bei euch, Julian, Marcus und Klaus, bedanken.
Also verorte ich meine „Explosion“  mal in den Steinbruch Vollmersbach. Bis zum Beweis des Gegenteils.  Für mich als Laie: Die Pseudomorphose ist also „unecht“, weil  sich das Mineral der Explosion noch nicht in ein anderes Mineral  verwandelt hat?

Auch den beiden Philosophen, Martin und Eckard, danke ich. Muss mich aber noch dahinein vertiefen.
Bleibt gesund und agil!
Michael

Klaus Schäfer:
Hallo Michael,

Bei deinem Stück handelt es sich um eine Stufe, deren Paragenese aus drei nacheinander gebildeten Phasen besteht (Aragonit, Eisenoxide, Achat). Während der Entstehung des Stückes gab es keinen Moment, der die Stabilität einer Phase unmöglich gemacht hätte. Insofern konnte sich auch kein Mineral auflösen und ein anderes konnte sich an seiner statt bilden.

Vereinfacht gesagt:
Bei einer Pseudomorphose entsteht erst ein Mineral, das von einem zweiten Mineral umhüllt oder eingebettet wird. Dann wird das zuerst gebildete aufgelöst. In einem dritten Schritt füllt sich der nun entstandene Hohlraum erneut mit einem Mineral.

Bis bald, Klaus

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