Hallo,Daniel !
Im Stadtgebiet von Leipzig gab es doch verschiedene Giessereien.Ich weiß jetzt nicht,was da immer so gegossen(Eisen- oder vielleicht auch Bronzeteile) wurde und ob da noch was von existiert.
Beim Umschmelzen entstehen nicht die riesigen Schlackemengen,wie bei der Erzverhüttung.Manchmal sind es nur kleine Brocken,man kann diese dann auch als
Kissen bezeichnen [Da hat wohl auch jede Region eigene Bezeichnungen für].Diese kann man gut per
Zange oder eben einer
Kratze von der Schmelze fischen oder ziehen. Das würde mir die Form deiner Fundstücke erklären. Dieses wird dann auch als
Krätze bezeichnet.
auf der anderen Seite silbern mit goldenen Bereichen glänzt und nicht oxidiert.
typisch für Fayalit-Schlacken.
Die Fayalit-Schlacke,welche bei der Buntmetallschrottverarbeitung entsteht,kann auch solche Formen annehmen;ist aber eher wuchtig kompakt .Diese enthält durchaus millimetergroße Metallkugeln.Manchmal bildet sich in der Umgebung solcher Kügelchen eine hellgrüne
Patina.
MfG