Hallo Achatfreunde,
mein Sohn, 7 Jahre alt, begeistert sich nun auch für Achate. Er ist wahrscheinlich das einzige Kind, was Geoden in der Zuckertüte zum Schulanfang wollte.

Auch meine Frau teilt diese Leidenschaft mit uns Männern. Es ist einfach erstaunlich was für Schönheiten an Achaten in der Erde schlummern. Leider ist das Auffinden nicht gerade kinderfreundlich. Wenn wir losziehen, hat Sohnemann zwar Geduld ohne Ende, aber wenn am Ende des Tages nix dabei rauskommt, ist er schon enttäuscht. Wir wohnen in Mittelsachsen, bei uns gibt es laut Mineralienatlas mehrere Fundstellen, Leisnig, Wendishain, Westewitz usw., alle haben wir besucht bzw. gesucht. Teilweise sind die Fundortbeschreibungen zu ungenau, so das man nicht sicher ist, ob man an der richtigen Stelle sucht. Gefunden wurde fast nix, nur paar Krümmel, die aber zum bearbeiten zu klein sind und nur unter einer Lupe toll aussehen. Früher war alles besser, man durfte Felder betreten, im Dreck buddeln, überall hinfahren und hat dabei tolle Funde gemacht. Heute ist fast alles verboten, somit sind die Fundaussichten wirklich schlecht. Das steht bei der Fundstellenbeschreibung im Atlas leider nicht. Meiner Meinung nach sind sehr viele Stellen heute erloschen. Wir sind bisher nur in Schlottwitz, im Claim, erfolgreich gewesen. Selbst auf St. Egidiens Feldern lässt sich kein Krümmel mehr finden. Um Junior bei der Stange zu halten, habe ich schon Achat-Rohsteine gekauft und beim Suchen Junior quasi vor die Füße geworfen, wenn er gerade abgelenkt war. Da hatte er seinen Spaß!
Gibt es denn irgendwo noch Fundstellen die legal zugänglich sind und auch wenigstens etwas an Achat bringen könnten? Es würden 2 bis 3 Kinderhandgroße Stücke schon reichen, die könnte man dann gemeinsam sägen und bearbeiten. Wir waren auch in der Müglitz bei Schlottwitz, aber ohne Erfolg. Kiesgruben fallen auch raus, da mit Kindern kein Zutritt gewährt wird.
Falls jemand nen Tipp hat, wäre echt toll.
VG
Thomas