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Autor Thema: "Kalk-Achate"  (Gelesen 1321 mal)

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Offline Manfrid

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"Kalk-Achate"
« am: 18 Oct 20, 22:15 »
Ein freundliches "Hallo!" in die Runde!

Ich habe mich gerade hier angemeldet in der Hoffnung, jemand kann mir vielleicht den Fundort des nachfolgend abgebildeten Kalk(?)-Steins bestimmen. Den Stein, der etwa 20cm groß ist, hat ein Freund ohne Fundortangabe von einem verstorbenen Sammler geerbt, der in der ganzen Welt unterwegs war, so dass sich die Sache schlecht eingrenzen lässt. Mich interessiert auch, ob es sich um etwas Ähnliches handelt wie bei den - sagen wir mal - Onkoiden, die ich hier im Weißjura-Kalk der Ostalb fand:[img][img]
Vielen Dank im Voraus!

Manfrid

Offline stoanklopfer

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Re: "Kalk-Achate"
« Antwort #1 am: 19 Oct 20, 06:25 »
Mich interessiert auch, ob es sich um etwas Ähnliches handelt wie bei den - sagen wir mal - Onkoiden, die ich hier im Weißjura-Kalk der Ostalb fand

Hallo Manfrid,
ich denke, dass Du damit Recht hast! Sieht schon nach Onkoiden aus.
Volkmar

Offline Manfrid

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Re: "Kalk-Achate"
« Antwort #2 am: 19 Oct 20, 09:46 »
Danke für das Gutachten!
Die Länge des großen Steins mit den Onkoiden beträgt übrigens 43 cm. Sind solche Onkoide häufig? Sie waren mir bis vor Kurzem noch nicht begegnet.

Die beiden Bilder von dem Stein, um den es mir hauptsächlich ging, haben es leider nicht in den Anfangsbeitrag geschafft. Ich hatte sie versehentlich immer durch das nachfolgend hochgeladene Bild ersetzt. Daher hier nochmal die Hauptbilder mit der Frage: Woher? und: Auch Onkoide?:
Freundliche Grüße!

Manfrid

Offline oliverOliver

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Re: "Kalk-Achate"
« Antwort #3 am: 20 Oct 20, 13:30 »
das auf den neuen Bildern sieht mir eher nach einer konzentrischen Sinterbildung aus (ist aber nur eine vermutung)

Offline Manfrid

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Re: "Kalk-Achate"
« Antwort #4 am: 20 Oct 20, 16:29 »
Danke für's Erste! Vielleicht hat ja noch jemand eine Fundort-Ahnung, die weitere Anhaltspunkte gibt...

Manfrid

Offline Manfrid

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Re: "Kalk-Achate"
« Antwort #5 am: 16 Nov 20, 21:44 »
Ich fand jetzt bei den "Onkoiden" auch einen Stein, der einige Ähnlichkeit mit dem fraglichen Erbstück hat - also ein "missing link", sozusagen. Die "Onkoide" (Bilder im ersten Beitrag) sind scharf gegen den umgebenden Fossilschutt abgegrenzt und sehr feinkörnig, die neu gefundenen Strukturen zeigen andeutungsweise eine radiale Kristallisation und sind weniger scharf begrenzt. Sinterbildung kann hier wohl jetzt ausgeschlossen werden (sofern man den Begriff nicht sehr weit fasst). Es scheint eine Auflösung des Sediments und Neukristallisierung unter dem Einfluss eines passenden Lösungsmittels (?) stattgefunden zu haben - was dann wohl auch für die "Onkoide" gälte.
Länge des Meißels im ersten Bild: 20cm. Zweites Bild: Detail.

 

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