Glück Auf!
Schön geschrieben, Oliver. Aber der Lichtingenieur fehlt, und den halte ich dann doch für wichtig.
Hauptsache die Beleuchtung stimmt. Ich kenne ähnlich historisch wirkende Ausstellungen. Einige hatten eine hervorragende Beleuchtung in den Schauschränken, so dass man problemlos stundenlang und letztlich sich immernoch nicht satt sehen konnte. Andere, naja, hätten schon an die Außentür schreiben können: "Mangels Beleuchtung geschlossen". Da half dann auch die in der Jackentasche noch gefundene Taschenlampe wenig. Auf gut Glück wurden ein paar Bilder mit Blitzlicht gemacht. Bei der Durchsicht der Bilder stellte man dann aber fest, dass man zwar einige interessante Etiketten erwischt hat, aber die Stufen missglückt auf dem Bild platziert sind. Die drei Grundregeln der heimischen Vitirne gelten auch für Ausstellungen: große Sichtflächen, staubdicht und gute Beleuchtung. Was eine gute Beleuchtung ist, mag jeder etwas anders definieren, mit Zahlenwerten konkretisieren und in den Einzelaspekten wichten. Ein langzeitstabiles und tageslichtnahes Spektrum, geringe Blendung, ausreichende Helligkeit, geringe Abwärme, geringer Wartungsaufwand, leicht und überhaupt auswechselbare Leuchtmittel sind sicherlich wichtige Aspekte.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut