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Autor Thema: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher. / Malachit  (Gelesen 3987 mal)

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Offline vandendrieschen

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Glück auf,

das ist meine erste Bestimmungsfrage.
Ich habe am kleinen Ternickel in der Nähe von Zauckerode die Brochantitstelle mehrmals abgesucht, aber nicht gefunden. Am großen Ternickel habe ich auf dem Gipfel einen Aufschluss gefunden und dort mal den gelblich erdigen Porphyrit raus gemeißelt. Dieser befindet sich gleich oberhalb der 9. Halde. Brochantit ist aber auf dem großen Ternickel laut Lexikon nicht vermerkt. Unterm Mikroskop sind mir zuhause auf einer Probe Ähnlichkeiten zu Brochantit Belägen in minderwertiger Form aufgefallen. Bin mir da aber unsicher, ob es sich um Brochantit oder sogar Malachit Belag handelt, der im Lexikon auch verzeichnet ist, oder um gar was anderes. Aus anderer Quelle hörte ich auch, dass es dort mal eine Kupferabbaustelle gegeben haben soll.

Die Bilder sind nicht die allerbesten. Ich hoffe aber, man kann was erkennen und durch die Fundortangaben das etwas lokalisieren.
Vielleicht weiß hier ein Local mehr, um was sich handeln kann.
PS: HCI Säure habe ich gerade keine im Haus, um das auf Malachit zu testen.

Moderator-edit: Verlinken externer Bilder nicht gestattet. Bitte im Forum hochladen:

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Hilfe%20und%20Information/BilderUploadHilfeForum



Gruß




« Letzte Änderung: 13 Jan 21, 22:41 von oliverOliver »

Offline felsenmammut

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #1 am: 10 Nov 20, 03:10 »
Glück Auf!

Zumindest Malachit ließe sich zielstrebig überprüfen. Dazu eine kleine Ecke abpopeln, auf einen Glasträger legen, daneben einen Tropfen Salzsäure platzieren und dann die Ecke in den Tropfen schieben. Kommt es zum heftigen Aufschäumen, ist ein leichtlösliches Karbonat enthalten und das Mineral dann wohl Malachit. Gibt es lediglich ein völlig unspektakuläres Auflösen ohne Gasentwicklung, sind Cu-Derivate anderer Mineralsäuren anzunehmen, vor allem Sulfate, Phosphate, Arsenate; sowie Silikate. Lässt man den Tropfen eintrocknen und es bleibt auch nach Tagen eine gelartige Masse übrig, war ein lösliches Silikat im Spiel - z.B. Chrysokoll (zeigt auch keine Gasentwicklung beim Aufläsen in HCl). Sind die Mineralogie der Fundstelle gut untersucht und die unbekannte Mineralprobe gut ausgebildet, kann eine Mineralzuordnung recht gut gelingen. Konnte man Malachit und Chrysokoll ausschließen und es bleiben für die Fundstelle noch mehrere Zuordnungsmöglichkeiten zu Mineralen, die sich halt optisch ähnlen, übrig, kommt man um eine weitergehende Analyse nicht drumrum, wenn man sich bei der korrekten Ansprache des unbekannten Fundobjektes sicher sein will.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline vandendrieschen

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #2 am: 24 Nov 20, 10:52 »
Meine Ausbeute vom Wochenende.

Offline Conny3

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #3 am: 24 Nov 20, 12:00 »
Hallo,

bei Porphyrit würde ich an Delessit denken. Könnte vielleicht hinkommen?

Gruß Conny

Offline vandendrieschen

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #4 am: 24 Nov 20, 12:21 »
Hallo Conny,

das kann durchaus auch dabei sein, ausschließen würde ich dort gar nichts mehr. In der Fachliteratur ist da aber über den Fundort von Delessit nichts zu lesen/bekannt.

Gruß

Offline Conny3

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #5 am: 25 Nov 20, 08:32 »
Hallo Jule,

jetzt sehe ich auch Malachit bzw. ein kupferhaltiges Mineral. Das Primärmineral ist da wohl auch zu sehen (dunkle Flecken).

Gruß Conny

Offline felsenmammut

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #6 am: 25 Nov 20, 09:07 »
Glück Auf!

Die dunklen (schwarz/dunkelgrau) Flecken würde ich eher Richtung sekundäres Manganmineral wie z.B. Kryptomelan deuten.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline steinfried

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #7 am: 05 Dec 20, 23:31 »
Hallo Jule, nach Thalheim; MIneralien des Döhlener Beckens; kommt Brochantit und Malachit am Ternickel vor.

Grüße Steinfried

Offline heli

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #8 am: 06 Dec 20, 10:36 »
PS: HCI Säure habe ich gerade keine im Haus, um das auf Malachit zu testen.

Dann würde ich mir welche besorgen. Das Ratespiel hier bringt nichts.

Offline steinfried

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #9 am: 06 Dec 20, 20:48 »
Hallo Jule, wenn es nicht Eilig ist kann ich dir im Januar welche geben.

Grüße Steinfried

Offline pseudonym

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #10 am: 06 Dec 20, 23:15 »
Gibts doch im Baumarkt ....

Offline vandendrieschen

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #11 am: 11 Jan 21, 23:31 »
Hallo Jule,

jetzt sehe ich auch Malachit bzw. ein kupferhaltiges Mineral. Das Primärmineral ist da wohl auch zu sehen (dunkle Flecken).

Gruß Conny
Hallo,
wir haben es getestet. Es reagiert auf Malachit. Ich habe jetzt ein ganzes Vorkommen bei mir stehen, halber Steinbruch. Aber so qualitative schöne Nadeln sind noch nicht dabei gewesen.

Online oliverOliver

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #12 am: 11 Jan 21, 23:51 »
halber Steinbruch?
dann musst du aber viel Platz zuhause haben ...  ;D

Offline vandendrieschen

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Re: Brochantit? Bin mir aber nicht sicher.
« Antwort #13 am: 08 Apr 23, 18:15 »
Aber so qualitative schöne Nadeln sind noch nicht dabei gewesen.
halber Steinbruch?
dann musst du aber viel Platz zuhause haben ...  ;D
Das waren Zeiten.

3 Jahre später hatte ich eine Störungszone erreicht mit auskristallisierten Nadeln von Malachit und Azurit.
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Brochantit? Bin mir aber nicht sicher. / Malachit

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