Hallo,
Das ist mir durchaus bewusst (habe sicher über einen Monat an der Mikrosonde gesessen, vor allem während der Diplomarbeit, aber auch später) und etliches untersucht. Vor knapp einem Jahr habe ich einige Stücke "Oxyschoonerit" (Wildenauerit, Schmidit und andere) zur EDX-Analyse geschickt, konnte aber mit den Ergebnissen kaum eindeutige Zuordnungen machen. Bei den genannten Mineralen hat man es mit sehr hohen Wasser- (bzw. OH-) Gehalten zu tun und zudem mit Übergangsmetallen (Fe und Mn), die anfällig für Oxidation sind, also möglicherweise in verschiedenen Oxidationsstufen vorliegen. Bei so etwas hat man nur eine Chance, wenn die Analysegenauigkeit im Bereich von Zehntelprozenten liegt. Mit EDX schwierig. Bei anderen Phosphaten (Beraunit vs. Eleonorit z.B.) dasselbe.
Mössbauer hab ich auch erst einmal während des Studiums ausgewertet, selber messen durfte ich wegen der Gammastrahlenquelle nicht. Damals Olivin (selbst gesammelt) aus der Eifel.
Glück Auf!
Sebastian