Glück Auf!
Dem Vorschlag von Oliver möchte ich Einhalt gebieten. Der Steinbruch Geisingberg baute in einem Nephelinbasalt, der auch die markante Kuppe des Geisingbergs ausmacht. Die Liste der dort vorkommenden Minerale ist sehr kurz. Etliche der unter der genannten Fundstelle gelisteten Minerale kommen nicht im Basalt sondern in den umgebenden Gneisen und Rhyolithen vor. Gerölle aus Jaspis, Achat, Amethyst, Hämatit, Quarzgerölle mit Kassiterit, Baryt kann man in den westlichen Sedimentschüttungen und auch in den Bächen oder auf den Feldern finden. Gelegentliche Baustellen verhelfen zu temporären Fundstellen. Der Steinbruch am Geisingberg liegt an der Kontaktgrenze vom Basalt zum angrenzenden Rhyolith (Teplitzer Porphyr und Granitporphyr). Nur der Zentralteil des Geisingbergs ist Basalt, Ein wesentlicher Teil der Flanken und der Bergfuß sind Rhyolithe. Wenn man jetzt das Bild als unpassend zu der Zuordnung zu dem Steinbruch empfindet, müssten konsequenterweise auch etliche Minerale von der Liste gestrichen werden. Es müsste eine separate Seite für den Steinbruch angelegt, bzw. die vorhandenen Seite dahingehend konkretisiert/umbenannt werden, und eine Seite für den restlichen Geisingberg und dessen nähere Umgebung erstellt werden. Ich stimme aber zu, dass das Bild nicht zum Steinbruch passt. Bei der Blickrichtung aus OSO ist der Steinbruch auf der Rückseite (Ostflanke) vom Geisingberg nicht zu sehen oder zu erahnen. Eventuell ist es besser, die Fundstelle Geisingberg größer zu fassen und nicht auf den Steinbruch zu beschränken.
Da es eines der wenigen Fotos mit Geisingberg ist, kann man es ruhig dem Geisingberg zuordnen. Lassen sich Bildzuordnungen zu mehreren Fundstellen bewerkstelligen?
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut