Mineralien / Minerals / Minerales > Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals

Faseriger Fluorit Andreasbachtal

<< < (2/2)

Erzsucher:
Die Analyse hat Joy gemacht und er hatte etwas Mühe mich zu überzeugen, dass es Fluorit ist (irgendwie hatte ich mit Sellait gerechnet). Aber die Analyse war eindeutig.

BG
Burkhard

oliverOliver:
hallo Burkhard,

--- Zitat von: Erzsucher am 02 Jan 21, 19:01 ---Aber die Analyse war eindeutig.

--- Ende Zitat ---

Gut! Dann wirds wohl wirklich eine Pseudomorphose sein, wie von Helge schon ins Spiel gebracht.
Jedenfalls sehr interessant ...

giantcrystal:
Hallo aus Mittelfranken und ein frohes Neues Jahr (hoffentlich wird es das auch)

Interessante Stufe. Sieht für mich in der Tat sehr nach Sellait aus. Daher die Frage : Von welcher Stelle auf der Stufe wurde analysiert. Möglich, das ein randlicher Bereich tatsächlich in Fluorit umgewandelt ist, aber für mich sieht der Großteil wie Sellait aus.

Ich würde mal einen chemischen Test auf Magnesium machen, sollte relativ einfach möglich sein

Glück Auf

Thomas

Axinit:
Servus,

... immer diese Probleme mit den Analysen  ;D.

Ein qualitativer Nachweis von Magnesium ist z. B. als schwerloesliches Magnesiumammoniumphosphat ist moeglich, allerdings muss dazu der Fluorit/oder Sellait erst einmal in Loesung gebracht werden. Dies gilt auch fuer die Verwendung anderer Reagenzien und ist im haeuslichen Labor vielleicht nicht so ganz einfach zu bewerkstelligen.

Eine professionelle, quantitative Mg-Analyse kostet um die 80 € zzgl. Aufschlusskosten (Gesamtkosten ca. 150 - 200 €).

Es waere vermutlich am einfachsten und kostenguenstigsten, nochmals eine Serie von EDX-Messungen an verschiedenen Messorten auf der Probe anzufertigen oder anfertigen zu lassen. Ein Messpunkt ist  bei inhomogenem Material unzureichend.

Alternativ sollte ein Roentgenpulverdiagramm sofortige Klarheit bringen.

GA,

Harald

Erzsucher:
Vielen Dank erstmal für die Hinweise und Anregungen :)

Die Analyse stammt von einer anderen Stufe aus dem selben Brocken und mit der gleichen faserigen Ausbildung. Insofern macht es vermutlich Sinn in die Analyse noch den ein oder anderen Überprüfungsversuch zu investieren.

Mit meinen Mitteln habe ich gerade  noch einmal die Fluoreszenz überprüft. Diese ist unter LW kaum wahrnehmbar mit einem 3-4 Sekunden langem weiß-leicht gelblichem Nachleuchten. Bei KW fluoresziert sie dagegen deutlich hellorange mit einem sehr kurzen weiß-gelblichem Nachleuchten. Hier im Atlas ist für KW allerdings eine deutlich grüne Fluoreszenz für Sellait angegeben. Passt also nicht.

VG
Burkhard

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln