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Autor Thema: Limonit  (Gelesen 1127 mal)

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Offline Lexikon

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Limonit
« am: 08 Jan 21, 14:17 »
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Limonit

Offline oliverOliver

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Limonit
« Antwort #1 am: 08 Jan 21, 14:17 »
ist das wirklich Limonit (der ja laut Lexikondefinition amorph sein sollte),
oder nicht doch "reiner" Goethit (sh. z.B. die Radialstrahligkeit der aufgebochenen "Kugel" am Bildrand links unten) ?

Offline Maibolte

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Re: Limonit
« Antwort #2 am: 08 Jan 21, 14:58 »
Ich würde das als Goethit bezeichnen

Gruß Dirk

Offline Elisabeth K.

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Re: Limonit
« Antwort #3 am: 08 Jan 21, 14:59 »
Da müsste man die ganzen Glasköpfe umändern. An sich aber richtig.

Glückauf!
Elisabeth

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Limonit
« Antwort #4 am: 08 Jan 21, 17:38 »
"... Limonit (der ja laut Lexikondefinition amorph sein sollte)"

Sollte schnellstens korrigiert werden ...


Offline smoeller

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Re: Limonit
« Antwort #5 am: 08 Jan 21, 20:20 »
Hallo,

In diesem und einer Menge anderer Fälle ist Goethit sicher richtig.

Aber: Limonit ist eine Sammelbezeichnung für Eisenhydroxide (kristallin: Goethit, Lepidokrokit, Akaganeit; amorph: Siderogel) in wechselnder Mischung, z.T. noch mit geringen Anteilen von Hämatit und Mn-Oxiden. Ursprünglich wurde die Bezeichnung für die erdigen  Sumpf- (lat. limnia Sumpf) oder Raseneisenerze (griech. leimon Wiese) geprägt. Dann gab es noch eine Reihe anderer Bezeichnungen wie Stilpnosiderit, (Eisen-)Pecherz usw., tw. auch Mischungen mit Cu-Oxiden wie Kupferpecherz, Ziegelerz oder den Homichlin (Kupferkies in Limonit umgewandelt), wo nicht immer bekannt ist, ob Kupfer vorhanden ist, die also oft auch als Limonit bezeichnet werden könnten. Solche dichten, derben, erdigen Formen sind ohne Röntgenanalyse nicht exakt zu bestimmen, hier hat der Name Limonit durchaus noch seine Bedeutung. Braune Glasköpfe hingegen lassen sich oft aufgrund ihrer Fasertextur als Goethit erkennen, seltener sind schon braunrote Bänder von Lepidokrokit darin.

Glück Auf!
Sebastian