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Stibnit
Lynx:
.... ganz unten ...
ich sprach von ganz oben.
und zusätzlich - ja es gibt die Möglichkeit. Man könnte es auch so im Text unterbringen. Wie auch immer... Was sagst Du zum Rest meines Beitrags?
Stefan:
Hallo,
korrekt wäre einfach nur den englischen Namen, der Einzige der so verabschiedet wurde als "den Namen" zu nehmen und alle anderen Namen als Synonyme. Damit wäre aber auch niemend bei uns glücklich. Insofern, ist der deutsche Name oft der englische Name abzüglich "e".
Ich sehe die Festlegung der Namen nicht bei Sprachwissenschaftlern. Althergebrachte Begriffe sind oft ungenau und bezeichnen nicht selten mehrere Mineralien. Steinsalz und Halit ist nun mal nicht das Selbe. Egal welche Vorlieben man hat, wissenschaftlich gibt es das Gremium CNMNC der IMA warum sollte ich daran rütteln. Und wenn, dann mache ich das bei der IMA als Korrekturvorschlag.
Was Synonyme und deren Darstellung im Mineralienatlas angeht ist das klar geregelt. Wird über einen anderen Suchbegriff wie ein Synonym auf die Mineralseite gefunden, steht der Suchbegriff in Klammern hinter dem Namen. Wird das Mineral direkt aufgerufen gibt es für mich keinen Grund etwas in Klammern dahinter zu schreiben. Weitere Informationen stehen dann im Text. Jemand der Stibnit sucht wird fündig und findet alles was von Interesse ist auf der Seite oder im Portrait gleichwertig mit allen anderen Informationen. Woher kommt die Annahme ein Besucher, der nach Stibnit sucht, möchte primär wissen wie es sonst noch genannt wird?
Viele Grüße
Stefan
aca:
>> Es wurde explizit nach dem lateinischen Namen für das Element benannt. Im Englischen wäre Stibium - Antimony.
Umgekehrt wird ein Schuh draus:
Das Element wurde nach dem Mineral benannt (ist ja nichts ungewöhnliches) und das Mineral nach seiner Ausbildung.
Ich habe sehr wohl verstanden, dass das Nomenklatur-Kind da längst in den Brunnen gefallen ist und ich verstehe auch die Gründe mit der Suche etc.
Aber es gibt eben keinen Zwang, man sollte sich überlegen, was man tut. Was für Gips gilt, ist auch für die anderen o.g. Minerale so, man könnte auch sagen im Deutschen ist Bleiglanz nun mal Bleiglanz und Steinsalz heißt Steinsalz. Die Vorteile habe ich erklärt.
Mindat macht an der Stelle auch gelegentlich mal was kaputt und aufgrund seiner normativen Kraft wird der Sch** gelegentlich irreparabel festzementiert (da regt mich allerdings eher auf, dass man manche Dinge aus Traditionalismus nicht ändert)
Warum bringt mich das Thema so auf die Arecaceae? (schön wissenschaftlich)
Weil ich in einem Artikel geschrieben hatte "an Selen, Zinnober und Quarz können die gleichen Formen auftreten..." und das pseudokorrigiert und verschnöselt wurde zu "an Selen, Cinnabarit und Quarz können die gleichen Formen auftreten...".
So würde ich das nie schreiben, das ist nicht mehr mein Satz und man kommt beim Lesen ins stolpern.
Ich finde es übrigens bedauerlich, dass viele Leute nicht mehr wissen, was Arsenik ist.
Lynx:
--- Zitat von: Stefan am 12 Feb 21, 10:13 --- Woher kommt die Annahme ein Besucher, der nach Stibnit sucht, möchte primär wissen wie es sonst noch genannt wird?
--- Ende Zitat ---
Weil ich es so schon gebraucht hab, als ich jemandem weitergholfen habe. Nur als Beispiel.
Lynx:
--- Zitat von: Stefan am 12 Feb 21, 10:13 ---Ich sehe die Festlegung der Namen nicht bei Sprachwissenschaftlern. Althergebrachte Begriffe sind oft ungenau und bezeichnen nicht selten mehrere Mineralien.
--- Ende Zitat ---
Verstehe ich schon Allerdings bedeutet dies, dass das Erklärende, die Verbindung zur Geschichte und ggf. zur Alltagsnutzungu und den Sammlern hinter der rein Moment-konzentrierten Dokumentation des aktuellen Ist-Zustands deutlch zurücktritt.
Auch das kann eine Lösung sein.
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