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beim Säubern verfärbt!
loismin:
Hallo.
Mensch Markus .
Nun muß es aber auch mal gut sein, finde ich.
Die Dichte liegt auf alle Fälle weit über Calcit oder Gips .
Und wenn ich dir sage , daß ich praktisch genau gleiche Stücke von Winterberg als Foto gesehen habe und
ich diesem duchaus ernsthaften Sammler auch glaube , dann muß es doch auch mal reichen eine optische ( Entschuldigung ,Visuelle)
Bestimmung zu akzeptieren .
Mit sowas verschreckst du alle Anfänger .
Loismin
loismin:
Hallo Lia.
Schreib einfach auf den Zettel " Baryt ? von Winterberg ? " dann ist das zumindest nach der Meinung unserer 100 % igen
richtig beschriftet ;D
Gruß
Loismin
loismin:
Hallo nochmal.
Und ja, es könnte noch Coelestin sein >:D
Aber hoffentlich verlangt hier niemand eine Lötrohr Analyse ;D
Loismin
Lia:
Hallo zusammen,
ich habe festgestellt, dass meine Dichtemessung doch extrem ungenau ist. Die Masse des Baryts stimmt zwar – 3x gewogen mit gleichem Ergebnis und die Waage ist auch auf diesen Bereich geeicht (Universalwaage im Gemüsebereich; drei Knollensellerie wiegen schon mehr) aber die Messung mit dem 500ml Messbecher ist stark fehleranfällig.
Das Wasser, das ich in den 5 Liter Topf gegeben habe differiert beim Zurückgießen um ca. 55ml. Ich habe den Stein auch vakuumverschweißt, da ich nicht sicher bin, ob der Grauschleier tatsächlich von der Seifenlauge herrührt oder ob die Schwermetalle / Carbonate im Leitungswasser ursächlich für die optische Misere ist.
Andere Gerätschaften stehen mir im Moment nicht zur Verfügung.
Dann werde ich es erstmal zurückstellen, bis ich die Dichte exakt bestimmen kann. Und es freut mich, dass er jetzt einen Namen und Fundort hat - wenn auch erstmal unter Vorbehalt. Es ist tatsächlich ein Schwimmer :)
Danke Lia
felsenmammut:
Glück Auf!
@loismin: Ich gebe Dir ja recht und ich kann Dich beruhigen. Die Bestimmungsanfrage ist zu einem guten Ende gekommen. An der Baryt- und Winterbergzuordnung wollte und will ich nicht rütteln.
Wahrscheinlich führte ein fehlender Prolog in meinem vorangeangenen Beitrag zu etwas Unmut, so dass ich das nun mit einem Epilog nachholen möchte.
Lia stellt ja recht regelmäßig Bestimmungsanfragen. Ihre Bemühungen zu guten Bildern, aussagekräftigen Beschreibungen und Testergebnissen werden regelmäßig mit einigen recht passenden Ferndiagnosen belohnt. Dabei geschieht es nur gelegentlich, dass jemand das zu bestimmende Fundobjekt aufgrund markanter und typische Erscheinungsmerkmale einem Mineral und sogar einem Fundort zuordnen kann. Viel häufiger muss man sich auf die Angaben der Testergebnisse verlassen können, um der Ferndiagnose eine gewisse Grundlage zu geben. So große Abweichungen bei einer Dichtebestimmung, wie bei Lias erstem Anlauf zu der hier bestimmten Barytstufe dürfen da nicht auftreten. Lia wird sich sicherlich auch weiterhin vertrauensvoll an die Mineralienatlas-Gemeinschaft wenden wollen und uns ihre namenlosen Sorgensteine vorstellen. Da wäre es auch wünschenswert, wenn man ihren Messungen vertrauen kann. Sonst erhält Lia Ergebnisse wie in meinem ersten Beitrag hier, die meilenweit vom Endergebnis der Bestimmunganfrage entfernt liegen.
Meine Anmerkung zu der Volumenmessung hatte nicht die Absicht, die Barytbestimmung zu untergraben, sondern Lia auf nahliegende Messungenauigkeiten hinzuweisen und zu ermutigen, Verbesserungen vorzunehmen. Ich hatte den Text in gute Absicht geschrieben, aber nicht das Potenzial für eine mir fern liegende Interpretation erkannt. Ich bin daher dankbar für Deine kritische Anmerkung.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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