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Autor Thema: ungewöhniches Wachstum  (Gelesen 2207 mal)

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Offline Lia

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ungewöhniches Wachstum
« am: 15 Feb 21, 01:34 »
Hallo zusammen,

der pakistanische Strahler meines Vertrauens hat mir einen Quarz verkauft, von dem er meinte, dass diese Wuchsform extrem selten vorkommt. Er (Quarz, Schwimmer) sieht auch wirklich interessant aus und ich habe gedacht, dass dies vielleicht was fürs Lexikon wäre. Ich würde zudem gerne wissen, wie diese Ausbildungen nach sämtlichen Richtungen zustande kommen und ob es sich hierbei um eine Art Fadenquarz handelt.

LG Lia

Offline felsenmammut

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #1 am: 15 Feb 21, 04:30 »
Glück Auf!

Hast Du einen Fundort dazu?

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline stoanklopfer

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #2 am: 15 Feb 21, 04:55 »
Wenn man mich fragt, sind das Fadenquarze aus Waziristan (Pakistan). Sooo selten sind die auch wieder nicht.

Offline Philip Blümner

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #3 am: 15 Feb 21, 11:46 »
Hallo Lia,
schau mal hier:
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?mineral=Fadenquarz

Fadenquarze sind nicht gewöhnlich, aber auch nicht sooo selten, wie stoanklopfer sagt.

Offline michaelh

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #4 am: 15 Feb 21, 12:28 »

Fadenquarze sind nicht gewöhnlich, aber auch nicht sooo selten, wie stoanklopfer sagt.

Das hat Stoanklopfer auch nicht geschrieben

Grüße Michael
« Letzte Änderung: 15 Feb 21, 13:04 von michaelh »

Offline Lynx

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #5 am: 15 Feb 21, 12:59 »
Hallo Lia,
schau mal hier:
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?mineral=Fadenquarz

Fadenquarze sind nicht gewöhnlich, aber auch nicht sooo selten, wie stoanklopfer sagt.


Hoi,
ich glaub das war nur eine unglückliche Satzstellung, die Philip da verwendet hat.

Lies:
Wie stoanklopfer sagt: Fadenquarze sind nicht gewöhnlich, aber auch nicht sooo selten.

Offline Gams

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #6 am: 15 Feb 21, 15:47 »
Ich bringe einmal Gitterquarz Erongo ins Spiel.
 8)

Offline loismin

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #7 am: 15 Feb 21, 16:23 »
Hallo Gams.

Was bitte ist ein Gitterquarz ???

Loismin

Offline Gams

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #8 am: 15 Feb 21, 16:38 »
Besonderheit, rechtwinklig orientiertes Wachstum. Kennt ich nur von Namibia

Offline jkstar

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  • Wulfenit Tsumeb
Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #9 am: 15 Feb 21, 17:17 »
Ich kenne die von Namibia, zum Beispiel die von der Stipelmannschen Beryll Fundstelle, Dieser ist definitiv nicht von dort. Die von Namibia sind außerdem meistens mit einem Oxid überzogen

Viele Grüße, Julian

Offline Gams

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #10 am: 15 Feb 21, 17:25 »
Ja o.k. stimmt, die sind in Ihrem Aussehen meist gräulich oder dunkelgrau. Vielleicht aber gereinigt.

Offline Lia

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #11 am: 16 Feb 21, 01:13 »
Nachtrag:

ja, ehm, ist gestern echt spät geworden und ich habe auch die Größe vergessen anzugeben: 12,0 x 4,5 cm / Pakistan (auf dem Weg nach Hunza; vielleicht von Waziristan?) Wo genau müsste ich noch mal nachfragen. Er ist auch kein aktiver Strahler mehr. Nach einem Unfall in einer Mine hat er sich auf Schmuckverkauf spezialisiert. Allerdings strahlt er immer noch hobbymäßig und bringt auch ab und an etwas mit (der Aquamarin ist schon im Lexikon). Ich warte noch auf einen größeren hochglänzenden Schörl  ;D

Ja, die Fadenquarze habe ich mir schon angesehen, aber ich fand diese ungeordnete Ausprägung so außerordentlich interessant und kann es mir nur durch Schwerkraftverschiebung erklären.

LG Lia


Offline stoanklopfer

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #12 am: 16 Feb 21, 06:08 »
... Waziristan?) Wo genau müsste ich noch mal nachfragen. ...

Sieh mal unter "Wana" im Mineralienatlas oder bei mindat nach!

Volkmar

Übrigens: Was soll "Schwerkraftverschiebung" sein?  ??? ::)

Offline Lia

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Re: ungewöhniches Wachstum
« Antwort #13 am: 17 Feb 21, 00:22 »
Die Fadenquarze unter “wana“ sehen etwas anders aus. Sie sind flacher und zeichnen sich durch einen Faden in der Mitte aus. Das hat mein Quarz nicht zu bieten – oder nur nicht sichtbar.

Erklärungsversuch: das mit der Schwerkraftverschiebung war etwas missverständlich ausgedrückt.
Bei diesem Quarz habe ich ein Wachstum wie bei einer Sandrose durch Diffusion ins umliegende (formgebende) Substrat ausgeschlossen, da das Felsengebirge in Pakistan viel kompakter ist (aus Rissen würde man es nicht ohne Gewalt raustrennen können). Da es sich bei der Quarzbildung um Flüssigkeiten/Gele handelt, die nach den Regeln der Schwerkraft nach unten fließen und sich über einen längeren Zeitraum verfestigen, gehe ich davon aus, dass sich das Mineral öfter durch Erschütterungen gedreht haben muss, wodurch die Schwerkraft an allen Seiten des Quarzes gezerrt hat.

Hm, hab mich mit dieser Erklärung wahrscheinlich noch weiter reingeritten…
LG Lia

 

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